Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1822173
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Villain , 
Eugiaue. 
Villamcna , 
Francesco. 
Villaixa, Eugäne, Mayer 1,11 pam, 
malt Purtraite und Genrebilder. 
wurde 
um 
geboren. 
1818 
Er 
Villalpando, FPHIIOiSOO de, Bildhauer und Baumeister von Val- 
ladolid, gehört zu den namhaftesten Künstlern desWÖ. Jahrhun- 
derts. Er fertigte von 1542  44 einige Werke für die Capilla 
mayor der Cathedrale in Toledo, darunter zwei Pulte mit graziösen 
Figuren und geschmackvollen Ornamenten in vergoldeter Bronze, 
Sie ruhen aut marmurnen Säulen mit Basreliefs, und werden auch 
von Satyrn gestützt. Don A. Ponz glaubt, Berrugete oder F. de 
Borgoiia habe die Zeichnungen rlillu geliefert, W115 nicht der Fall 
ist, indem C. Bermudez im DomarChlve den Cßllimlif- V0riand_ 
Ponz schreibt dem Berrugete auch die von Villalpando gefertigten 
Bmnzelhiireu der Faehada de los leones der genannten Catherlrale 
iu, weil er in den schönen und geschmackvollen Ornamenten ei_ 
neu Nleister der flurentinischen! Schule" erkannte. Der Künstler 
übernahm nach C. Bermudez die Arbelt um den Preis von (S000 
Dukaten, und Ruy Diaz de] (lorral war sein Gehülfe, welcher nach 
dem 1501 ertblgtexi Tod des Meisters (las Werk vollendete. Vi11„1_ 
pnndo übersetzte das dritte und vierte Buch des architektonischen 
Werhes des S. Serliu ins Spanische, und fügte viele schöne Stiche 
bei. Diese Uebersetzung erschien zu 'l"oledo 1555, fo]. 
Der" Jesuit Junn Bautista Villalpando war ebenfalls ein ge, 
schichter Baumeister. Er schrieb einen Commentar zu Geronimu 
Pradifs Werk über den Tempel Salamonk. 
Villalva, JUQD de, Bildhauer von Sevilla, fertigte 1551 einige 3m, 
tuen am Hauptaltare der Catliedrale daselbst. Er war Schüler von 
Juan Aleman, und einer der bessicn andalusischen Meister seiner 
Zeit; hie C. ßerxnudez versichert, 
Vlllümella, FPHUCBSOO, Zeichner, Maler und lriupfcrsteclier, wurde 
nach der gewöhnlichen Angabe um 1500 zu {ässisi geboren, allein 
sein Geburtsjahr ist früher zu setzen, da Villainena bei C. Cum 
IYIiLschiiler des Agostino Carracci war, welcher 15g? oder 53 das 
Licht der Weh: erblickte. Cort ertheilte ihm llnterrieht im Stiche, 
er übte sich aber auch iin Zeichnen nach aintiken Bildwerlaen und 
nach Gemälden grosser Kleister: deren er in Rom Vorland. Seine 
Malereien sind sehr selten. Wir wissen nur von einem Bilde in 
der Gallei-ie des Liician Bonaparte in Iloni, welches die Fausthiim- 
ptei- vogstellt, welche Villaxnengi selbst gestochen hat. Zeichimn. 
gen kommen noch zuweilen vor, es scheinen aber die meisten zu 
Grunde gegangen zu seyn. Yillamena nalim__es mit der Zeichnung 
nicht sehr genau. und somit erscheint er _0fter maiiierirt. Seine 
lliiirisse haben daher nicht das Verdienst eines Agustino Carraegi, 
man nimmt aber auch bei ihm nicht gewöhnliches Verständniss 
wahr. Er wird im Ganzen einiger Dürftigl-ieil des Stichcs beschul- 
diget, und man hiilt einige seiner Blätter wegen der breiten und 
zerstreuten Lichtmassen für nicht beendigt.  Die Lolialfzirben sind 
nicht angedeutet, er ahmte mehr eine Zeichnung- von einfacher 
Wirkung, als ein colorirtes Bild nach. Seine Schatten sind. 
aber hinreichend klar und gesiittiget. Wenn man ein Blatt voii 
Villamena gesehen hat, so kennt man alle, da er dieselbe 
Stichweise beibehielt. Eine Ausnahme macht das berühmte Blatt; 
mit der Darstellung ini Tempel nach P. Veronese; allein es 
wurde von Ag. Carracci begonnen und von ihm vollendet. Seine 
Stiche sind aber nicht häufig zu finden, besonders in vorzüg-
        

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