Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1821976
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240 
Vien , 
Joseph 
Marie. 
Vicn , 
Msric 
Thörbsc. 
Die Köpfe der Minerva. deines Apostels und dreier Frauen, 
Bonnet et Franeois sc. Zeichnungsinanier, ful. 
Etudes de mains et des pieds, äßlätter in lireidenianier. Huck- 
mann et Francois sc., fol. 
Vases daus le gqut antique, 13 Blätter Vien nee Reboul se., (i, 
Eigenhändige Radirungen. 
i) Loth caresse par ses filles. schön gruppirtcs und ausclrueks- 
volles Blatt. Dixit major {iliaruin   seinem Gen. Ca" 
äIX- V- 51. 32. Jos. M. Vien jnuen. et sculp. Rumae 1743, 
 u. fol. 
2) DerqTod des Patroklus. Ühne Namen des Malers, qu. Pol. 
5) Herkules findet Dejaiiira, welche Nessus entführt hatte, 
Jos. M. Vien fee. 1765 , 8. 
Dieses Blatt ist aus Basan's Werk, und könnte nur Curie 
einer Zeichnun seyn. 
4) Caravane du Suxftan s In Mecque. Masqiierade turque dullndc 
_ ii llome par Messieurs les Pensionnaires de Pacaclemie .10 
France et leurs ainis au carnaval de Yannec 1748. 52 1315i- 
ter mit Titel. Jos. Vien. inv. et sc. Auf einigen Blättern 
steht J. V. fe. kl. fol. 
5) Der Wagen, welcher die Maskerade zog, qu. fol. 
6) Eine Folge von fünf Bacchanalieri, kl. qu. fol. 
Vicn, Joseph Marie, Maler, geb. zu Paris 176i , war Schiiler 
seines Vaters, des obigen Künstlers, und machte dann unter Vin. 
cent seine weiteren Studien. Vien jnn. wollte nur als Dilettam 
gelten, seine Werke, deren nur wenige vorhanden sind, weisen 
ihm aber eine Stelle unter den Vorzug ichsten Meistern seiner Zgit 
an. Wir haben schöne Bildnisse von ihm, wie jenes des General 
Buche, des Schwiegervaters unsers Künstlers, dann die Portraite 
des Herzu s von Gaeta, des Marsehal Jourdan, ehedem im Saale 
der Marsciäle in den Tuilerien. jetzt im historischen Museum zu 
Versailles (gest. von Legris), der Elisabeth Baisse, des Schwimmers 
Frion etc. Im Jahre 1800 malte er das Bilduiss seiner Gattin, 
und 1804 jenes seines greisen Vaters. Auf einern Gemälde vim 
1808 erscheint er selbst und seine Frau iin Iiniestiick vor der Staf- 
felei, auf welcher das Bildniss seines Vaters angelegt ist. Dieses 
Werk wurde niit einer goldenen Medaille beehrt. Iiu Jahre 1327 
malte er den Heiland mitqdem Rohr. t85i_ sah man auf der Aus- 
stellung einige Köpfe römischer Kaiser, Silen von Satyrn unter. 
stützt, die Göttin Diana nach einem Basrelief, das Grabmal de; 
Julian de Medicis etc. Auch eine grosse Anzahl von Zeiehnun- 
gen fertigte der Künstler, darunter ein grosses Blatt, welches die 
Krönung Carl X. von Frankreich darstellt. Vien hesass auch ein 
kostbares Bunstliabinet. Er starb zu Paris 1856- 
VICII: Marie Therese , nee Reboul, die Gattin des älteren J. M, 
Vien, wurde 1723 zu Paris geboren, und von demselben unterrich. 
tot. Sie malte Blumen, Früchte, Vögel und viele Ilnlurhislorischg 
Darstellungen. Didärot (Essai zur la peinture p. 205) findet die 
Kleinigkeiten dieser Künstlerin äusserst angenehm. Mehrere er- 
warb die Kaiserin Catharina II. von Russland. Sie war Mitglied 
der alten Alsadenuie zu Paris und starb 1805. 
Mrne. Vien-lleboul hat auch in Kupfer radift, 
1) La caravanc du Sultan, allant ä 1a Meeque. Vien nec Re- 
boul sc. S. auch J. M. Vicn scn.
        

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