Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1821852
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Vidal , 
Victor. 
Viechier , f F. 
Vidül, VlCtÜT; Maler zu Paris, wurde um 1816 geboren, und um 
ter günstigen Verhältnissen herangebildet. Er ist der Maler weih- 
licher Schönheiten und Neigungen, was ihm oft im hohen Grmlc 
gelingt. Man hat vnn diesem Meister eine Reihe von Bildern, X113]. 
 che Posselwhite unter dem Titel vLes filles d'hiver: für E. Gamhart 
et Camp. in London in Stahl gestochen hat, fol. Diese Bilde;- 
stellen schöne Mädchen in ganzer Figur dar, und jedes trügt auf 
den Stichen einen willkürlichen Namen. Die eine dieser Töchter 
der Eva küsst sich im Spiegel, die andere betrachtet das Biltlnisg 
des Geliebten, oder mustert den Geldbeutel. Andere schöne lirläd- 
chen befriedigen ihre Neugierde, ruhen in Erwartung auf dem S0. 
 pha, oder auf dem Bette, und so belauscht Vidal das Weibliche 
Treiben, welches die Schönen nicht gerne zur Schau tragen. Auch 
in dem Werke: der Kunstverein, mit Text von E. Iiauifer, Lcip 
zig ißiß ff. sind von A. H. Pcryne Bilder nach ihm gestochen, WQI- 
che aber im Originale wahrscheinlich nicht so manierirt erseheinen, 
wie im Stahlstiche. Zwei ideale Frauengestalten sind Nacht um] 
Morgen getauft, die kleine Marie liegt auf dem Sopha, Eustasin 
ruht am Bette, ein Knabe am Steuerruder ist als Mai des Lebens 
gedacht u. s. w. Seine Genrebilder enthalten meistens nur Eine 
Figur, wozu sich manchmal eine zweite gesellt. Dann malt Vida] 
auch Purtraite in Pastell, die sich durch grosse Eigenthünllichkeit 
der Behandlung, und durch charakteristische Auffassung auszeichnen. 
Vidmann, GOOPg, Itupferstecher; wahrscheinlich ein Deutscher 
arbeitete in Rom. Er stach mit P. de] P0 1656 die Leichenfeier: 
lichlteit der Anna von Oesterreich, Königin von Frankreich, nach 
E. Benedettfs Cutnposition, und A. GherardPs Zeichnung. 
Vidmar, MBIClHOP, nennt Bassaglia einen Maler, Welcher in der 
Schule der Buchhändler in Venettig die Anbetung der Iiönigc 5m 
malt hat. Dieser Viclmar ist wahrscheinlich ein Deutscher. 
VIGCEPI,  m Veflßlla, steht auf Holzschnitten, und bedeutet 
den Verleger. Dieser lebte wahrscheinlich in der zweiten 1151m, 
des 16. Jahrhunderts.  
y 1) Der Iiindermord, Composition von 60 Figuren,_welche man 
irrig dem Tizian bcilegt. Bezeichnet: In Venena 1l ViecerL 
H. 20 Z. 8 L.. Br. 50 Z. 
Im ersten Drucke liest man auf diesem Blatte: Domini- 
cus Campagnula MDXVII. Die zweiten Abdrücke verunstq). 
 tetc il Vieccri, und liess Campagnolzfs Namen weg?  
2) Die Tafel des Ccbes, ausserordentlich reiche Compositinn, 
anschcinlich von 1'. Veronese. Zu Eingangtsitzcn die Phi- 
losophcn Cebes und Sokrates. Mit Inschrilten. Links im 
Rande: In Vcnetia il Vieceri. Iiiihner Holzschnitt von drei 
Platten, gr. qu. imp. fol.  
Bei WVeigcl 2 Thl.  
VlCGhtCP, Johann ChIiSIZOPh, Maler von Petronell bei VViQn 
malte Landschaften mit Architektur und Figuren. Starb zu Wim; 
im Jahre 1760. 
ViCGhICP, F- Lq Zeichner _und Maler, lebte in der ersten Hälfte 
des 18. Jahlh lndgrts. Er 1st durch radirtc Landschaften mit 111a- 
stischen und arclutcktonxschen Fragmenten bekannt. (Auf dem Ti-
        

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