Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1821819
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Victor , 
Victoria , 
"Viccnte. 
Künstler in Italien gelebt, und die Werke des Castiglione stmlirt 
habe. In der Gallerie zu Dresden ist ebenfalls eine Landschaft 
mit lebensgrussen Hühnern, Iiiilchelchen und einer Taube, das 
Bild wird aber im Cataloge dem Jan Victor, dem Schüler _vun 
Rubens zugeschrieben. In dem alten Verzeichnisse heisst der Himst. 
1er Ludwig, und lt. van Eyndexx (Geschiedenis 1. c.) Will einen 
Lauw oder Lauwrcns Victor kennen, welcher schöne Gemälde inig 
Geflügel und anderen Thieren hinterlassen haben soll. Er nennt 
ihn Sohn des Jan Victor, und bemerkt, dass der Künstler in See- 
lantl gearbeitet habe. Dieser Lauw Victor, Vielleicht irrig auch 
Ludwig genannt, ist nach seinen Leistungen nicht bekannt, und 
er muss vorläufig dem Jakob Victor Welchen, Yvßldlcn du? hol. 
Iändischen Schriftsteller nicht genau kennen. Sie schreiben aber 
dem Lauwrens schöne Zeichnungen und Gemälde mit Golliigel 
und anderen Thieren zu. 
VICtÜP; Hq Maler von Rostock, machte um 1805 seine Studien in 
Berlin, und liess sich daselbst als ausiibender Künstler nieder. 15,1- 
malte Landschaften und Seestüeke. Auch Copien nach voi-ziigli- 
chen Meistern seines Faches hinterliess er. Starb um 1854. 
Victor , 
Lauw 
oder 
Lauwrens , 
Victor. 
s. Jakob 
ViCtOI? oder ViCtOTS , F., Maler, ist wahrscheinlich mitJan Vic. 
tor Eine Person, welcher sich ebenfalls Victors nennt, wie auf 
einem Blatte von J. Devilliers, welches ein Mädchen ein Fenster 
vorstellt.  Victors wird auf einem Stiche von J. B. Simonet am 
nannt. Dieses Blatt stellt einen jüdischen Tabuletlarämei-  
Welcher vor der llausthiire Waaren an Landlente verkauft. F. Vic- 
turs pinx. 1652. J. B. Simunet sc. 1777- (Cab- Ige 51'911), (In. 4. 
Es scheint Abdrücke zu geben, auf welchen J. Vlßturs PlllX. steht. 
Victoria , 
Alcssandro , 
Vittoria. 
Victoria, Vicente, Maler, geb. zu Valeneia 1658, iftllklirte in m; 
ner Jugend Mathematik, Philosophie und Theologie, hatte aber 
 auch eine solche Liebe zur liunst, dass er nachfiom sich begab, 
um unter Carlo Maratti der Malerei sich zu wiclmen. Er zeiclb 
 nete hier nach der Antike, coyiirte Rafael und andere grosse lYIei- 
ster, und pflegte auch das eifrigete Stndium cler Natur.  Anatomie 
niirl Perspektive betrieb er elienlalls mit Vorliebe, und im Besitze 
aller lNIittcl, welche damals einen Wlaler gross machten, gelanqlc 
er bnld zum Riihnie. Seine wissenschaftlichen und archäologischen 
Studien brachten ilin mit allen römischen Gelehrten und Alter- 
thumsforschern in Verbindung, und die Bilder, welche er fiir St, 
Maria in Araeeli, und für die Nonnen clella Cuncezione augge. 
führt hatte, verbreiteten seinen liünstlerruf weit hin. Der Herzog 
Cosmiis III. von Toseana ernannte ihn zum Hofmaler, und trug 
ihm auf, das eigenhändige Bilclniss fiir die Portraitsammluxig der 
{Tribune in Florenz einzusenclen. Diesem Herzoge widmete Vicentc 
die Raclirung, welche PiafaePs Madonna di Fuligno vorstellt. In 
Rom zum Priester geweiht, ertheilte ihin der Papst Clemens XI. 
ein Canunicat der (lollegiatliirche S. Felipe in Xativa, vi'oraut' de;- 
liiinstler Rom verliess, um seine Iustallirung zu erlangen. Doch 
lebte er die meiste Zeit auf seinem Landhause bei Valeneia, wo 
seine Iiibliothek und seine Kunstsammlung zu den Merkwürdig. 
heiten gehörten. lWit Don Horzieio Albani, dem Bruder des Pap- 
m9„ Stand m- in fnrtivähritnclem Briefwechsel, da Viclzoria in Rom
        

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