Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1821588
Viani , 
Viani , 
Giovanni 
Blaria. 
201 
Eigenhändige Badirnngen. 
Bartsph, P. gr. XIX. p. 452 beschreibt nur ein Blatt von Viani 
(Nr.  weil er keines der von Gori noch weiter erwähnten Blät- 
ter gesehen hatte. Er führte in dem von Bartsch beschriebenem 
Blatte die Nadel sehr enge und gerade, und da sich die Linien sel- 
ten kreuzen, sind die Schatten fast von gleichem Tone, wie das 
Ucbrige. 
I) Der heil. Joseph mit dem Binde sitzend. welches auf dem 
Fussgestelle einer Säule steht. Unten links: Dom. Viani 
J. F. Oval. 11.10 Z- 1' L., Br. 7 Z. 
Die seltenen alten Abdrücke sind braunröthlich. Bei Wei- 
gel t Thl. 16 gr. 
2) Der heil. Philippus Benizzi von Engeln zum Himmel getra- 
gen. Er streckt die Arme aus, und ruht auf der Schulter 
eines Engels, während ihn zwei andere Engel unterstützen. 
Links oben musiciren zwei andere Engel, und rechts sieht 
man drei Cherubimköpfe. Unten in der Landschaft liegt die 
Mitra, der Stab und ein grosses Buch. Dieses sehr geist- 
reiche Blatt ist bezeichnet: Dom. Mar. Viani Bonon. inü. 
e); inc. H. I8 Z. 6 L., Br. g Z. 3 L. 
3) Der heil. Johannes de Deo von Engeln in den Himmel ge- 
tragen. Links unten: Dom. Ma. Viani Bonon. inu. et inc. 
Schön und geistreich radirt. H. 11 Z. 6 L., Br. 7.Z. 9 L. 
Vgl. auch Gio. Maria Viani. 
Vxanx, F-p Maler, blühte in den ersten Decennien des 19. Jahr- 
hunderts. Er malte Bildnisse, wie jenes des liönigs Ferdi- 
nand W. beider Sicilien, um 1817. L. Pianazzi hat es gestochen, 
roy. fo]. c 
Vlünl, FIIIPPO, Maler, der Sohn des folgenden Künstlers, war 
lange Gehülfc seines Bruders Domenicu, und malte diesem die Ar- 
chitektur in seine Bilder. Seine eigenen Compositionexm sind sel- 
ten. Starb 1720 im 54. Jahre, 
Vlanl, GIOVEIUUI Maria, Maler von Bologna, war Schüler von 
Flaminio Torre, und arbeitete in der Weise desselben, bis er durch 
das Studium der Werke des G. Beni eine diesem verwandte Rich- 
tung einschlug. G. M. Viani hielt sich streng an die Natur, und. 
wählte schöne Formen. Diese sind correkt gezeichnet, und le- 
bendig in der Bewegung, so_ wie es seinen Figuren auch nicht an 
Grazie fehlt. Die Färbung ist pastos, und_von grosser Wirkun . 
Im Spitale de' Buonlratelli zu Bologna ist ein zartes Gemälde, weil- 
ches die Himmelfahrt des heil. Johann von Gott vorstellt, und in 
einer Lunette des Portilius der Serviten daselbst sieht man den 
heil. Philippus lienizzi, welcher von_zwei Engeln in den Him- 
mel getragen wird. Diese beiden Bilder schreibt Lanzi unserm 
Künstler zu, und es muss daher Dom. Maria Viani dieselben 
Gegenstände behandelt haben. Die Pinakothek zu Bologna be- 
wahrt jetzt zwei renomirte Bilder aus der Carthause: St. Bruno 
und seine Gefährten in der Wüste, und St. Rosalia in der Wü- 
ste von Engeln besucht, wovon der eine Blumen in ihren SchOOSS 
wirft. Auch das Bildniss eines Carthäusers ist daselbst. In S. 5Pl' 
ritn zu Ber amo ist eine Wunderscene des heil. Anton, Welche 
ärrlig dein gern. Viani zugeschrieben wird. Starb 1700 im 65- 
a ire.
        

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