Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1821561
v xanen , 
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W11 
15T 
10) Die Schlacftt bei Höchstädt. mit Plan und Beschreibung, s. 
r. ro . fo . 
H) gechs sbarstellungen, wie die verschiedenen Gesandten bei 
den Generalstaaten Audienz erhalten. J. van Vianen fcc. 
Amier Beicla exc. 6 Blätter, lil. fol. 
12) Das Leichenbegäxigniss eines Brederode. J. van Vianen fec. 
qu. fo . 
15) Die Fenerspritzenprobe vor dem Bathhause in" Amsterdam. 
J. van Heyden del. J. van Vianen i'ec., ful. 
116) Die Ansicht des Schlosses Ryswick, von vorn und von hin- 
ten, mit der Umgebung. Het Iioniglicke I-Iuis etc. Joh. v. 
Vianen fecit. Acht B ätter mit den Zierwerken der Zim- 
mer, qu. fol. I ' 
15) Eine Folge von Thierfabeln, für die Fabeln von Le Noble. 
Amsterdam 1701, Z1.  
v Mehrere Blätter sind mit J. V. V. f. bezeichnet 
' 16) Einige Blätter zu dem seltenen Werke: Antiquitates Roma- 
norum explicatae. Les Antiquitez Romaines axpliquees etc. 
Autore M. A. V. N. Hagae comitum, excud. B. C. Alberts, 
 gfa fOlu 
Vlanen; Paul Van: Güldßßllmiü von Utrecht, war der Sohn eines 
gleichen Künstlers, dessen Familie den Namen von dem Dorfe 
Vianen bei Utrecht führte. Der Vater gab ihm Unterricht im Mo- 
delliren in Wachs und Thon, und lehrte ihn auch die Kunst in 
edles Metall zu arbeiten. Hierauf begab sich Paul nach Rom, wo 
er verschiedene Gefässc, Figuren und Basreliefs in Silber ausführte. 
Der Ruhm, welchen er sich durch seine Arbeiten erworben hatte, 
erzeugte Feinde und Neider, welche ihn zuletzt der Inquisition 
in die Hände brachten. Sandrart behauptet, dass der Künstler 
mehrere Monate im Gefängniss schmachten musste, bis endlich 
seine Unschuld an den Tag kam. Jetzt verliess er Italien, und 
begab sich nach Prag. wo ihn Rudolphll. in seine Dienste nahm. 
Der Künstler war 1610 in jener Stadt thätig, und vielleicht noch 
etliche Jahre später. Doch scheint er mit jenem Maler Pawels 
(Paul) van Vianen, dessen Fiissly in einer handschriftlichen Reise- 
heschreibung erwähnt fand, nicht Eine Person zu seynr Der Bei- 
sende sah von diesem 1655 in einem Gasthause zu Utrecht vortreff- 
liche Malereien, nennt aber den Inhalt derselben nicht. Fiissly 
nennt im Suplilemcnte auch einen Ponoel van Vianen, welcher mit 
diesem Pawels in Berührung kommen könnte, und vielleicht ist 
auch der oben, erwähnte Barthold van Vianen darunter zu ver- 
stehen. 
Wo die in Rom und in! Prag ausgeführten Arbeiten des P- 
van Vianen sich befinden, ist uns unbckannt- Bolzenthal (Skiz- 
zen zur Kunstgeschichte etc. S. 1,70) glaubt in P. van Vianen den 
Urheber eines Medaillons in Gold zu erkennen, welches auf die 
Wahl und Krönung des Kaisers Rudolph II. gefertiget wurde. Der 
Kaiser sitzt im Ornate zu Pferd, und hält in der Rechten den 
Scepter, der von der schwebenden Victoria bekränzt wird. Zu den 
Fiissen des Pferdes liegt eine nackte weibliche Figur. Im Reverä 
sitzt der Kaiser auf dem Throne, umgeben vcn den Churfiirstell 
u. s. w. Der Styl des Werkes lässt auf einen niederländischen 
Meister schlicssen, es könnte aber auch Adam van Vianen de!" 
Verfertiger seyn. Bolzenthal gibt dieses Schaustiick in Abbildunä 
Abraham Lutma hat das Bildniss dieses Meisters gestochen, 
grosse Büste im Mantel, Haupthlatt, gr. ful. Die Bildnisse der
        

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