Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1821558
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Vianen , 
Cornclius 
Vizmen , 
Jan 
waren. Ein Capitän Foy hatte diese Werke 1642 geraubt Es 
sind aber noch andere Ciselierarbciten von ihm in England Vur- 
banden.  
Anderwärts wird ein Christian van Vianen als Silberschmid 
enannt, beide aber sind wahrscheinlich Eine Person mit jenen; 
ährist. v. Vianen, welcher das Iiupferwerk des Adam van Vinnen 
in Utrecht verlegt hatte. 
Vxanen, Cornelius van, yMaler, wird von c. van Mnnder im Le- 
ben des Jan Fredeman de Vries erwähnt. Beide waren Anfang, 
Gehülfen eines Claudius Dorici, de Vries aber der geschicktere, 
so dass dieser die Bilder Vianerrs, welche in Composition nnd Fär- 
bung plump waren, nachbessern musste. Unser Cornelxus lebte 
um 1560. 
Vianen, LIIGBS VBII, Maler, ist aus dem Cataloge von Hoet und 
Terwolten bekannt. Es wird ihm der Kopf eines alten Mannes bei- 
gelegt.  
Vlaflell, Jan Van, Zeichner und Kupferstecher. wurde um 1660 in 
Amsterdam geboren, und ist vielleicht ein Nachkömuiling der 
oben genannten Goldschmiede. Es finden sich viele Blätter von 
ihm, theilweise geringe Arbeiien für den Buchhandel. Man darf 
ihn nicht mit Jan van Vinne verwechseln. wie es geschehen ist 
 Das Zeichen beider Künstler ist ziemlich ähnlich, aus den Buch- 
staben J. VV. f. oder F. bestehend. Die Landschaften, und die 
Harlemer Ansichten des v. Vinne sind viel geistreichen und zierli- 
eher, als die Blätter v. Vianen's. Fiisslg u. A. legen sie dem letz- 
teren bei. In FrenzePs Catalog der ternbergkchen Sammlung 
III. S. 503 und 516. , werden zwei Jan van Vianen unterschieden, 
und der jüngere soll gegen 1675 in Amsterdamßeboren werden 
seyn. Wenn das sich so verhält, sind die Thierfabeln von J_ 
van Vianen jun., welche Basan einem unbekannten ßlphon, 
van Vianen zuschreibt. Das Todesjahr dieses Künstlers 1st unbe- 
liannt. Folgende Blätter gehören zu seinen Hauptwerken. 
i) Friedrich Wilhelm I. von Preusaen, Medaillen mit Verzie. 
, rungen. J. Goere del. J. van Vianell fßfß-y fol- 
2) Simon de Vries. J. van Vianen de]. 6! fßm, iol.  
5) Francäsco Morosini, Doge von Venedig. J. van vlünen 
l'ec., .  
4) Joannes Turretin, Pastor von Genf. J. van Vianen fec. 
1695, gr. fol.   
5) Das jüngste Gericht. Jan van Vianen inv. et fec., 4. 
6) Der Sieg des Kaisers Constantin über den Maxentius. C, 
le Brun pinx. J. van Vianen so. Halnia exc. Mit Dedica- 
 tion an Friedrich Wilhelm I. von Preussen. In drei Blät- 
texn, s. r. qu. roy. fol.   
7) Der feieäiche Einzug des Kaisers Coustantm, nach C, le 
Bruh. In drei Blättern, s. gr. qu. roy. fol. 
8) Grosse Allegorie auf die Siege des Admiral Buyter. Letz- 
terer steht mit dem Dreizack, hinter ihm ist der Neid, und 
unten die Darstellung eines grussen Todtenopfers. Jan van 
Vianen inv. et fecit. In R. e Hooghds Manier radirt, s. 
gr. roy. ful.   
9) Die Schlacht zu Bomelles den 25. Mai i7i6 unter Prinz 
Engen. Jan van Vianen inv. et feeit. Schön radirtes Blatt, 
nebst Plan und Beschreibung, s. gr. roy. fol.
        

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