Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1821352
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Verschiplaen . 
Peter. 
Verschuring , 
IIendricIi. 
(clesgoldenen Sporns) P. von Verschaffelt, Vorsteher der chur- 
fürstlichen Zeichnungs-Akademie zu Mannheim. Ibid. 1797. 3_ 
A. Harchcr hat für dieseBiographie das von Sintenis gemalte Bild- 
niss des Künstlers gestochen. Im rheinischen Museum VII. 1797 
ist ebenfalls das Bildniss des Meisters, von Iiarcher nach A. D, 
Terhusch (Lisieuwsky) gestochen. Bolschhauser in Mannheim gra. 
virte eine Denltmünze mit dem Brusthilde VerschalTelUs. Im Avgrs 
mit dexaSchriftz P. de Verschaffelt Eq. Bonn, im llevers die Alle- 
gritas mit der Legende: Surdescens vanis, Arte delector. 
Stiche nach diesem Meister. 
Man findet diesem Künstler die meisten der oben im Artikel 
seines Sohnes Maximilian genannten Blätter beigelegt, da sie ge- 
wohnlich nur mit Verschaffelt clel. bezeichnet sind. Wir halten 
den jüngeren Verschaffelt für den Zeichner, welcher als solche;- 
herühnit war. V n unserm Künstler cumponirt ist aber der saty- 
rische 'I'riomphe de Midas, welchen E. Verelst gestochen hat.  
ses Blatt ist äusserst selten. Ausscrdexn 1st von A. Schlicht das 
Zeughaus in Mannheim gestochen. 
Folgendes radirte Blatt wird ihm selbst zugeschrieben: . 
Fünf Genlien, drei mit einem Buche beschiilliget, und ein am 
derer eine Maske tragend. Ohne Namen. 
VCPSChlPpGIl, PCIGP, Hupferstecher, ist wahrscheinlich Eine [Yen 
um mit Evan Schuppen. Ein Bild der heil. Thcresia nach 1{u_ 
hem ist bezeichnet: Peter Verschippen sculp. Nico. 1c Cat. excum 
Nr. 11., fol. 
Vcrschuier , 
Verschuur. 
Verschuijlen, J. P. A., Medaillcur, war in der ersten Hälfte du 
19. Jahrhunderts in Antwerpen thätig. Es finden snch Dculxuxiiu. 
zen von ihm. 
Verschuppen , s. 
Schuppen. 
VHD 
XITGPSClIUTIIIg, Hendrlcll, Maler, geboren _zu Gorcum  war 
Schüler von D. Goverts und von J.Bu,th, bei welchen er eilf Jahre 
zubrachte, bis er endlich Gelegenheit fand, Italien zu besuchen, 
Der Künstler verlebte einige_Zeit in Rom, besuchte auch Florenz 
und Venedig, und fertigte eine Menge von Zeichnungen, die in 
verschiedenen Manieren, doch nach der Mehrzahl ausgetuseht sind. 
Er zeichnete Statuen, Ruinen und erhaltene Gebäude, Gartenan- 
sichten, Landschaften und Marinen, Figuren, Pferde und andere 
Thiere. Diese Blätter sind sehr geistreich behandelt, und dienten 
dem Künstler als Studien zu seinen Gemälden. Im Jahre 1655 
kehrte er ins Vaterland zurück, und machte sich durch eine grusse 
Anzahl von Bildern bekannt, die eben so lebendig und wahr in 
der Darstellung, als trelTlich in der Färbung sind. Anfangs malte 
er sogenannte Bambucciaden, dann aber meistens Schlachten, klär. 
sehe, feindliche Überfälle und Plünderungen, das ganze Elend des 
lirieges. Auch lsaxidschaftexi und architektonische Ansichten mit 
 Figuren und Thieren finden SIClI von ihn-i. Alle diese Bilder 1911- 
gen von einem geistreichen und sehr geübten Künstler. Auf meh- 
rercn Gemälden steht ein Monograxnm, welches auf Landschaften 
nicht mit jenem des H. Swanevelt verwechselt werden darf. Die 
Buchstaben H V. sind verschlungen, und das S. schliess-t sich am
        

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