Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1821249
Verona , 
Fra 
Simplicc 
Verona , 
Slefq-no 
m7 
net: Nicolaus de Verona pinx. 
scr Kirche von seiner Hand. 
1461. 
Fresken 
Auch 
sind 
in 
dig. 
Vcr0n3, Fra slmPhce das Maler, war Schüler von F. Brusa. 
sorci und Capuziner. Er arbeitete fiir die Iiireheu und Klöster 
Seines Ordens in Rum, und im Gebiete von Venedig. In der Gal- 
lei-ie zu Florenz ist ein schönes Bild von ihm, welches den Leich- 
1mm Christi mit Maria, Johannes und Nlagdalena vorstellt. Starb 
105i im hohen Alter.  
VCPOUQ, SEGllEIIIO da, Maler, wird von Vasari, deutsche Ausg- 
I. 535., unter die Schüler des Agnolo Gaddi gezählt, so dass der 
liiinstler schon um 15118 gelebt haben musste, während del Pozzo, 
Vitte de" pittori Veroncsi llqbehauptet, Stefanu habe 1465 zu Mun- 
tua gearbeitet. Persico. Deser. di Verona 1. 256-. gedenkt von 
ihm einer 'I'afel mit der Jahrzahl 1487, und somit müsste der 
Schüler Gaddfs ein älterer Stefano da Verona gewesen seyn. Pan- 
vinus und del Pozzo nennen ihnStefano aus Zevio bei Veroninund 
lassen seine Geschichte iin Dunkeln. VVir niiissen daher Vasari 
folgen, welcher ihn einen niehr als guten Maler seiner Zeit nennt, 
(leasen Fresken in Verona selbst Dunatello angestaunt hatte. Er 
riihmt seine ausdrucksvollen Köpfe von Iiinilern, Frauen und 
Greisen. Stefano's VVerkein Verona zeigen den Styl der Giulrti- 
sten bei grösserer Lelaentliglteit der Farbe. 
Seine ersten lYlalereien sind nach Vasari jene in St. Anto- 
nio zu Verona unter dem Bogen der Wölbung dinlts in der 
Ecke der Wand. lYIan sah da die Madonna mit dem Rinde, und 
 zu den Seiten St. Jakob und St. Anton. Jetzt ist nur noch 
ein Theil dieser Arbeiten vorhanden. In St. Nicolodaselbst malte 
er das Bild des Iiirchenheiligen, welches mit der Kirche zu Grunde 
gegangen ist. An der Wand eines Hauses in der Via di mezzo 
zu Verona ist noch ein Bild der Madonna mit St. Christoph und 
mehreren EngClnybßzßlCllUCtZ Stephauus pinxit. Ueber der Sei- 
tcnthiire von Sta. Eufeinia malte er den heil. Augustin, welcher 
mit seinem Mantel Wliinche undNunnen schützt. Besonders schön 
findet Vasari zwei halbe Figuren von Propheten in Lebensgrössd, 
deren liiipfe von ärosscr Lebendigkeit sind. Diese Gemälde sind 
noch zu sehen, ie'Malereien im Innern der Kirche sind aber 
 verschwunden. Am Tabernahel der Capelle des Sacramexits malte 
er mehrere Engel, oben den Heiland, und zu den Seiten in gan- 
zen Figuren die Heiligen Augustin und Hieronymus. Die En- 
gel stellte er immer in langen bis zu den Fiissen reichenden Ge- 
wändern dar, die fast als Wolken enden.  Auf einem Pfeiler der 
, l-lauptcapelle sah man die heil. Eufemiann I1'resc0_ gemalt, eine 
anmuthige Gestalt. Unter dieselbe schrieb der Iiunstler seinen 
Namen in Goldbuchstahpn, weil er dieses Bild für eines seiner 
bessten hielt. Dabei war ein Pfau bei zwei Löwen. Auf einer 
Tafel derselben Kirche stellte er in halber Figur den hl. Nicolaus 
von Tolentino und andere Heilige der, und an der Staffel Scenen 
aus dem Leben des Tolentiners in kleinen Figuren. In S. Fermo 
der genannten Stadt malte er als Verzierung einer lireuzabnahme 
vierzehn Propheten, halbe Figuren in Lebensgrösse, welche noCh 
vorhanden sind.  Unten sind Adam und Eva liegend dargestellt, 
und dabei ist ein Pfau, der fast als ltrlerkzeichen der Bilder die- 
ses Meisters zu betrachten ist. Die lianzel, um welche die Pro- 
pheten gemalt sind ist von 1596. Mehrere andere Fresken von ihm 
sind im lireuzgange unterhalb der Saltristei, und in der Nlßßhe 
uber dem Sarkophage eine; Fracastor an der Fagade zur Rechten
        

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