Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1821202
Vernet , 
Fall? 
Yernet , 
Frangois. 
I 68 
Collection de Vignettes pnur les chansons de Berenger, grav. 
sur acier (Papres les dessins de Bellange , A. Schelfcr , H. Vernet 
etc. 12 Lieferungen, Paris, 8. 
Salon de H. Vernet, analyse hist. et pittoresque de 45 tableaux 
exposes chez lui en 1822, Par Juuy et Jay, Paris 1822, 8. 
Die drei Lieferungen mit den Abbildungeit der Gemälde sind 
in grösserm Formate. 
Ein ähnliches Werk haben wir auch mit deutschem Text. Die 
Abbildungen sind lithographirt in Form von Vignetten. 
Eigenhändige Blätter. 
H. Vernet hat auch eine Anzahl von Blättern lithographirt, 
Welßlic gleichsam als Haudzeichnungen zu betrachten, und von 
grussem Interesse sind. Auf einige haben wir schon im Verzeich- 
nisse der Blätter des Carle Vernet aufmerksam gemacht. 
i) lYIehemed Ali-Paclia, Vice-Bei digypte, zu Pferd darge- 
stellt, gr. fol. 
2) Eine Folge von Kriegs, Räuber", Jagd- und anderen Sce- 
hEll,_g0gCn 50 Blätter, qu. ful. und gr. qu. fol. 
Es gibt Abdrücke auf braunes Papier und mit VVeiss gehöht. 
5) Croquis lithtigraphiques I pur H. Vernet. 2 Folgen, zu 12 
Blättern mit Titel, qu. ful.  
Auf einigen dieser Lithographien stehen die Buchsta- 
ben H. V. 
Im Jahre 18-14 ersehien seine Voyave en Orient, redige par 
Goupil Fesquel, 2 tom. Bruxelles 1844, lil. 8. 
Krüger in Berlin hat 1339 sein Bildniss gemalt, und Jentzen 
dasselbe lithographirt. Im Jahre 18512 hat es Stihrlandt für die 
Portraitsaininlung des Hofmalers Vogel von Vogelstein in Dresden 
gezeichnet. 
Im Jahre 1858 erschien zu Berlin eine Medaille mit dem Bild- 
nisse des Künstlers, welche Professor Brandt fertigte. Sie zeigt im 
llevers die Villa Medici, das Gebäude der französischen Akademie 
in Rom, mit der Unterschrift: Her. Vernet Direct. de la Acadeuiie 
royale ä Reine en 1828. Fete par ses ami: de Berlin le 51. Mai 1858. 
Vernet, Fany, die Gattin des lYIaicrs Carle Vcrnet, und Tochter 
des liupfcrstßchers Mureau, trat 1787 in ein eheliches Verhältniss, 
und befasste sich fortwährend mit der liunst. Sie zeichnete meh- 
rere Gemälde ihres Gatten, und arbeitete in [ireidemanier auf H11- 
pfer. Eines ihrer Blätter hat den Titel: Mameluck raihassant sa 
lance avec son sabre, und ist nach Carle X7ernet ausgeführt. 
Fany Vernet ist die Mutter des berühmten Horace Veruet. 
Vernet, FPEIHQOIS, Maler, Bruder des Claude Joseph Vernet, scheint 
längere Zeit in Avigxlon geblieben zu seyn, und dem Vater hiilf- 
reiche Hand geleistet zu haben. In St. Agricot der genannten Stadt ist 
von ihm ein grosses liirchenbild, tiir die Congregation des pauvres 
femmes gemalt. Es stellt die armen Frauen vor, wie sie der Ma- 
donua ein reines Herz opfern. Im Museum zu Avignun sieht man 
eine Vase mit Blumen, ein sehr mittclmässiges Bild. ln späteren 
Jahren zog ihn Joseph Vernet nach Paris, wo er im Decorntiuxis- 
fache arbeitete, und den Verltäuf der liupferstiche nach den _Gß- 
mälden seines Bruders besorgte. Im Jahre 1782 war er nicht 
mehr am Leben.  
F. Vcrnet hinterliess drei Söhne, für deren Ausbildung Jg- 
  l
        

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