Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819671
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Velasco , 
Cristobal. 
Velasqnuez , 
Alex. 
in Toledo auf den Schauplatz, wo sich noch, verschiedene Gemälde 
von ihm finden, welche in einem ernsten, gressartigen Style cum- 
ponirt sind. Auch in Zeichnung und Färbung bieten sie grusse 
Vorzüge. In dem bezeichneten Jahre erhielt er vom Capilel der 
Cathedrale in Toledo den Auftrag, für diese liirche einige gresse 
Gemälde auszuführen, der liiinstler soll aber die Arbeit mehrere 
Jahre hinausgeschoben haben, bis er endlich 1581 zum besolrleten 
Maler des Capitels ernannt wurde. Jetzt führte er das berühmte 
Bild der Inearnatizm aus, welches als Hauptwerk der Cnthedrale 
gilt. Ein anderes Gemälde in dieser Birehe stellt die Mailonna 
mit dem Iiinde und mehrere Ileilige dar, ebenfalls eines der schön- 
sten Werke des Künstlers. Bei mehreren späteren Arbeiten halte 
er seinen Sohn Cristobal zum Gehiilfen. Er starb 1606. 
ivelascos Crßtßbal; Maler und Sohn des Obigen, wurde um 1560 
' in Toledo geboren. Er arbeitete im Style seines Vaters. erreichte 
ihn aber nicht, obgleich auch seine Werke Achtung verdienen. In 
der Pfarrlsirche zu Fonseea ist ein grusses Altarbild von 1538, 
woran aber auch Luis de Velasco Theil hat. Im folgenden Jahre 
 malte er für das Capitel der Cathedralc in Tuledo das ßildniss des 
Erzherzog: Albert. bei Gelegenheit der Vermählung desselben mit 
der Infantin Elisabeth. liiinig Philipp III. von Spanien llCSs durch 
Velascu fünf grosse Ansichten aus Flandern malen, und bezahlte 
ihm dafür die Summe von 20,673 Realen. C. Bermndez gibt über 
die Iiiinsller dieses Namens ausführlichere Nachrichten. 
xrelascoy Matlas de, Maler, der Bruder des-obigen Künstlers, 
hinterliess in Valladolixl verschiedene VVerke, besonders zur Zeil", 
als Philipp III. dort residirte. Von ihm sind die 'l'al'eln mit Dar- 
stellungen aus dem Leben der Maria, welche den Hnuptaltar der 
lfslarmeliterkirche in Valladulicl zieren. Sein Todcsjahr ist unbe- 
annt. 
ÄTGIGSOO, AgOStlUO, nennt Fiissly jun. einen spanischen Iiiiiistler, 
X welcher zu Anfang des 18. Jahrhunderts gearbeitet haben lirmntc. 
Er kennt _ein radirtes Blatt, welches den heil. Antouxus sitzend 
mit dem Buche vorstellt, lt. 
Die Arbeit verräth einen Maler, wenn auch die Hände ver- 
zeichnet sind. 
VBliiSCO, Jllün, Maler zu Madrid, geb. um 1810, ist (lUYCl) Schu"? 
VVerke bekannt. Sie bestehen in Landschaften und arclutelstunl- 
sehen Darstellungen, welche sich durch NaPurKreue und zarte be- 
handlung den? Farbe auszeichnen- 
Vßlßstäuez, D. Alexandro, Maler und Architekt, der Sohn des 
Pah o Gonzalez, wurde 1719 in Madrid geboren, und an der Alia- 
demie daselbst herangebildet. Er malte in Oel und Fresci), mei- 
stens perspektivische Darstellungen. Auf solche Weise zierte er 
die Kirche der Nonnen de las Wlalecas in Madrid aus, Welche er 
üüher von Aussen und Innen modernisirt hatte. Er baute juni- 
sche Säulen ein, und lieferte Zeichnungen zu den Altären im co- 
rinthischen Style. _Dann brachte er auch amAPalnste S. Ildefonso 
moderne Verzierun en an, und das Theater in Buuuretiro erfuhr 
durch ihn gleiche älmgestaltung. Dieser Künstler starb zu Ma- 
drid 1772.
        

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