Volltext: Veit, Ph. - Vouet (Bd. 20)

Vernet , 
Horace. 
148 
Le coup de tonnere. Debucourt se., fol. 
Ilecueil de chevaux de tout genre, dessin. par Carle et Harace 
Vernet, et grave en 50 Planche per Levachez, gr. fol. 
Diese Sammlung erschien in Heften. 
Collection de chevaux. 12 Lieferungen in lithographirten Ab- 
bildungen, 1818, ful. 
Eine Folge von 12 Blättern mit kleinen Pferden, lithographirt 
von Jeanlet, gr. 4. 
Eine Fvlge von 4 Pferden, lithographirt von Adam, gr. fol. 
Collection eornplete des unifurmes des armites frangaises de 
1719  1814. Dessin. par Carle et Horaee Vernet, et Eng. Lnmi. 
Paris 1822 - 2a. 4- 
Eigenhändige Blätter. 
C. Vernet hat. mehrere Blätter lithngraphirt, und ist einer 
derjenigen Iiünstler von Ruf, welche schon früh der jungen Kunst 
der Lithographie ihre Aufmerksamkeit gewidmet hatten. Für Summ. 
ler von Originallithographien aus der früheren Periode sind diese 
Blätter von Bedeutung, sie kommen aber selten vor. 
1) Der Seesturm mit Schiffbruch, nach einer Zeiclmun von 
Joseph Vernet. Im Bande: Carle Vernet cPzipres Jsüseph 
Vemet, qu lbl. 
Im neuen Drucke kommt dieses Blatt in Chaberifs Vie 
des peintres vor. 
2) Les incroyables. Carrikatur, qu. fol. 
5) Les merveilleuses. Carrikatur, qu. fol. 
4) Les Cris de Paris. Folge von mehreren Blättern mit den 
Ausrufern in Paris, in carrilsirter Auffassung, kl. fol. . 
5) Fables choisies de 1a Fontaine. 50 Lieferungen, Paris 1825, 8. 
In diesem Werke sind Blätter von Carle und Hurace 
Vernet. Sie gleichen leichten, aber geistreichen Zeichnungen 
in schwarzer Kreide. 
6) Mirza, arabisches Pferd. Carle Vernet del., gr. qu. fol. 
7) Beeueil de douze chiens de differentes espeees. Par C. Ver- 
net. Folge von 12 Blättern. H. 2 Z., Br. 5 Z. 5 L. 
3) Croquis de chevaux. 12 Blätter, qu. 8.  
g) Les accidents de la chasse, eine Folge von ß Compositidnen 
1324, qu. fol. 
10) Mehrere Blätter für die Albums von Delpech und Engel- 
mann. 
Vernet, HOTiIGE, der umfassendste Geist der neueren französischen 
Schule, Schöpfer der romantisehen und realistischen Richtung der- 
selben  wurde den 30. Jum 1789 1m Lflllvre geboren, in dessen 
Gallerien sein Grossvater Joseph, und SßlIl Vater Carle arbeiteten 
 
Nehen ihm repräsentiren Scheffer und Delacroix die roman- 
tische Schule, in wunderbarer Bravour der Malerei. Gegen- 
über stehen Ingres und Delaroche als Stützen einer neuen 
Richtung, ersterer auf klassischem Boden den Zweig alt- 
italienischen und RafaePschen Geistes impfend, letzterer mit 
feinem Gefühle für die individuellste Auffassung der Natur. 
für das vollste, stets mndificirle Eingehen in den Charakter 
des Gegenstandes.  
Der einstige Biograph und Beurtheiler Vernefs findet ßlne 
schwierige Aufgabe, denn dieser Meister ist eine Erschei- 
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