Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1820820
Vermorcken , 
Eduard. 
Vernansa! , 
GIIY 
Louis 
125 
Glaucias Boy cPUIyrie preud le jeune Pyrrhus saus aa protes- 
tion, gestochen von demselben. 
Alexander übergibt dem Hephästion den Brief, in welchem 
dieser des Verralhs angeklagt wird. Gest. von Elise Renou, fol. 
Die Wachsamkeit des Alexander, gest. von Gillard, fol. 
Eigenhändige Radirung. 
Füssly sagt, dass der Künstler akademische Figuren radirt 
habe. Wir fanden nur folgendes Blatt, welches leicht und geist- 
reich radirl ist. 
Ein männlicher Akt in Gestalt eines Flussgottes. Colin de 
Vermont del. et sculp. , kl. qu. fol. 
Man darf diesen Künstler nicht mit H. Colin verwechseln, 
welcher um 1674  39 verschiedene historische Qarstelluxigen in 
Iiupfer gebracht hatte. Man findet von ihm Blätter lll der Folge der 
vvConquötes du Royu, wozu S. 1c Clerc 28 Stücke gestochen hat.- 
Zehn andere von Dalivot, H. Colin etc. werden hinzugefügt, fol. 
vrßfmüfttkßn, Eduard , Formschneider zu Brüssel, ist durch zahl- 
reiche Bliiuer bekannt, die aber meistens in literarischen und be- 
letristisclnen Werken vorkommen, wie in der wHistoire et aventures 
de Pillustre Chev. Baron de Munchhausen, trad. de PAIIexnand de 
Burger, illust. par H. Hendrlckx. Bruxelles 1841, 8. etc. 
Vermucken, vvllllßlm, Bildhauer, stand in Diensten des Chur. 
fürsten von Hessen-Cassel. Graf L. de Lahm-de, Hist. de Part 
de Ia maniere noire p. 304, gibt ans dem Archive des Hdfes Nach. 
richt über ihn. Im Jahre 1577 wurde er in Dienste des Hofes ge- 
nominen, heisst aber in der Bestallung W. Bermuck. Im Jahre 
1539!; ernannte ihn Wilhelm I1. zum Hufbilclhauer, und im folgen- 
den Jahre bestüttigte der Churfiirst Moriz den Künstler in gleicher 
Eigenschaft, dieser musste sich aber verpflichten, auch als Archi- 
tekt, Zeichner u. s. w. Dienste zu leisten. In beiden Urkunden 
wird der Meister W. Vermueken genannt. 
Vernansal, Glly LOUIS de, Maler _von Fontainebleau, Schüler 
von C. le Brun, wurde 1687 Mitglied der Akademie in Paris, 
und 1704 ordentlicher Professor an derselben. In den Birchen der 
Stadt sind Bilder von ihm, worunter jene in Notre Dame von N. 
Tardieu gestochen wurden. Auch in Versailles waren Werke von 
ihm; ein Bild der Diana mit Aktäon 1m galaste der Menagerie. 
Später begab sich der Künstler nach Italien, und er ist Yvahr- 
scheinlich jener Ludovico de Vernansal, wion welchem Rosetti und 
Brandolese in Padua mehrere Gemälde autzahlen, so wohl m Fresco 
als in Oel. Fiissly sen. willzwer nach lirice von einem Sohne 
dieses Künstlers wissen, welcher in Venedig seine Studien machte, 
und für die Kirchen in Padua Altarbilcler gemalt haben könnte. 
Allein auf einem Altarbilde der Geburt Mariä m der Birche Torre- 
sino steht: Guido Ludovico de Vernansal invenit et pinxit nonas 
Giulii MDCCXXIII. Eine ähnliche Inschrift trügt eine Geburt 
Christi von 1722. Bilder späteren Datums kommen in Padua un- 
sers Wissens nicht vor, und somit könnte er auch noch jener 
Vernansal seyn, der einige Jahre in Lyon lebte, und für Kirchen- 
einigc Bilder malte. Füssly glaubt in ihm den jüngeren Vcrnan- 
sal erkennen zu müssen. In seinen Bildern herrschen starke Mas- 
sen von Licht und Schatten, und das Colorit ist kräftig. Unser 
Künstler starb 1729. 
        

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