Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1820803
Vermeyen , 
Jan 
Cornelisz. 
123 
Lampsonius. Dieser und C. van Mander sind die Biographen des 
Langbarts. Dann stach auch Jansonius sein Bildniss, so wie J. 
IfAdnüral für de Jon la's Ausgabe der Biographien von C. v. 
yvaxxder. Bei Bullart iommt es ebenfalls vor, in Copie nach 
xerx. 
Eigenhädige Radirungen. 
Die Blätter dieses Meisters sind in einer eigenthümlichcn Ma- 
nier leicht und mit Geschmack behandelt, und gehören fast alle 
zu den grossen Seltcnhciten. Sie tragen ein mit C verschlungenes 
I, was Jan Cornclisz. bedeutet. Ein Verzeichniss seiner Blätter 
findet sich andcrwiirts nicht vor. Die Preise derselben sind hoch, 
Dicht Svülät wegen der Schönheit der Form, als wegen der Curiosität. 
1) Philippus Rex Anglorum , Princeps Hispaniarum anno 1555. 
Ilallpiigur en facc. Die Inschrift oben rechts. H. 5Z. 6L., 
Br. t Z. 
5) Ilenricus Rex Gallorum, anno Dmi MDLV. Die Inschrift 
links oben. H. 5 Z. 5 L., Br. 5 Z. 10 L. 
3) Ein Bilclniss zu Pferd in einer Landschaft. Links unten 
auf der Erde: La {igure de Philippes Boy düängleterres, 
Prince de Espaignes etc. comme il entra la ville de Bru- 
xelles, le VIII. de Septembre Pan MDLV. Jo Maius fecit 
cum Privilegio. H. 8 Z. 7 L., Br. 11 Z. 5 L, 
4) Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde auf dem VSehoosse im 
Sessel sitzend, welcher links steht. Rechts spielt ein reich 
gelileideter Engel die Zither, gleicht aber eher einer vene- 
tianisehen Frau, welche ein iadem trägt, und zufälliger 
Weise mit zwei grossen Flügeln versehen ist. Die Köpfe 
haben einen ungewöhnlichen Charakter. Am Sessel der 
Madonna ist das Monogramm IC. und 1545. H. g Z„ 
Br. 12 Z- 8 L. 
Dieses äusserst seltene, auch von Brulliot erwähnte Blatt 
scheint nicht ganz vollendet zu seyn, oder es müssten spä- 
tere, mehr überarbeitete Abdrücke vorkommen. 
5) Ein Gastmahl von Männern und Weibern in halben Figu- 
ren, mit einem betrogenen Geliebten. Im unteren Rande: 
Sic hispana Veng loeulos excätat amädu, sie fucata rap t 
hasia stultg amans. Links unten das Zeichen und die Jahr- 
zahl 1545. H. n Z. z, L., Er. 15 Z. 7 L. 
6) Die liegende Venus mit dem links schlafenden Amor. Er- 
stere ist ohne Schönheit, und der Knabe hässlich. Ohne Zei- 
chen, qu. fol.   
7) Ein junges Mädchen mit der Katze, halbe Figur 1m Profil. 
Links oben das Zeichen und die Jahrzahl 1546. H. 7 Z. 
g L., Br. 5 Z.   
8) Eine sitzende Frau, wie sie den Blick auf das Kissen rich- 
tet, welches auf ihren Iinieen liegt. Sie hat breite Säumo 
am Iileicle, und vom Kopfe fällt der Schleier auf die Ach- 
sel herab. Links sieht man durch die Oeifnung der Thiire 
Häuser, eine Stadt und zwei liatzen. Rechts steht ein Blu- 
mentopf im Fenster, und unten sieht man eine Zither und 
einen schlafenden Hund. Vorn auf dem Fussboden sind 
Blumen und Blätter zerstreut. In der einen der beiden Va- 
sen ist ein vom Pfeile durchbohrtes Herz. Hinter dem Vor- 
hange oben bemerkt man Arnbeslaen, eine Theatermaslse, 
ein Fratzenbild, eine Vase etc. Rechts unten das Zeißben 
zwischen der Jahrzahl 1545. Brulliot erwähnt lillflhill (1118
        

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