Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1820628
Verheyelen , 
Picter. 
Vcrhcyden , 
Jan 
Bapf. 
105 
. 
Vvrheyrlen, F P3115 Bieter; Maler und Bildhauer, geb. im Haag 
1657;, war Schüler von J. Romans, und übte bis in sein vierzig- 
stes Jahr (lie Plastik, bis er bei cler Ausschmüelsxuxg des h. Pala- 
stes in ßrerla, wo er mit W. le Cucq clie Verzierungsarbeiten lie- 
ferte, mit. der Technik der Malerei vertraut wurde. Jetzt copirte 
er cinigie Partien aus GÜllllllklQH vuu Snydcrs und Honrlclmetcr, 
11ml malte mit Vorliebe Jagden und Gelliigel in Homlclu-eteüs Ma- 
nier. Seine Bilder zeichnen sich durch Natnrsvahrheit aus, und 
verralhen grusse Uebung ixn 'I'cchniscllen. Starb 1711. 
Der älteste, gleichnamige Sohn dieses Künstlers war ebenfalls 
lYIaler und Bildhauer, und starb in demselben Jahre. 
Vßrllßydßn, Jakob, Kupferslecher, wird von Fiissly erwähnt, wel- 
cher ihm Blätter zuschreibt. die unserm Jakob vän der I-Ieyden 
angehören, wie Christus, Maria und die 12 Sibyllen aus Grand- 
hommcfs Verlag, u. s. w. Der genannte J. van der Heytlen lebte 
in Strassburg, es' scheint aber auch ein Holländer J. van Heyden 
elebt zu haben, der welll anch Verheyden äenannt werden könnte. 
geinen Namen trägt eme Folge von 6 k einen Landschaften in 
Saltlevexfs lYIanier: Typis Jacobi ab Iieyclexr, qu. 12.  
VcrhGydCD, Matthälllsf, Maler, der jüngere Sohn des F. P. Ver- 
hcyden, fvurcle 1790 in Brecla geboren, und von H. Carrä unter- 
richtet, lJlS ihn A. Terwesten und Netseher unter weitÖc Aufsicht 
nahmen. Diese Meister empfahlen den jungen Künstler dem Rit- 
ter Carl von Moor, welcher ihn fortan unterstützte, und an hohe 
Familien empfahl. Verheyden malte viele treilliche Bildnisse, theils 
in Lebensgrösse und iugauzer Figur, theils im Brustbilde. Auch 
einige historische und allegorische Darstellungen hintcrliess er, so 
wie Genrebilder, Descamps sah auf dem Rathhausc im 'Haag Ge- 
mälde von diesem Meister, welcher noch 1760 in der genannten 
Stadt lebte, 
Verlieyclcn, Franz, Maler zu Antwerpen, wurde um 1810 gebo- 
ren, und an der Akademie der genannten Stadt herangebilvglet. Er 
machte ernsthafte Studien im historischen Fache, gründete aber 
seinen Ruf als Genremaler. Seine früheren Werke tragen das Ge- 
Präigc der modernen irannösischen Schule, cla der Künstler auch 
einige Zeit in Paris VOTYVOIIIG, zeichnen sich aber durch eine blü- 
hende Färbung und meisterhafte Behandlung aus. Seine späteren 
VVerlie besitzen aber ausser diesen Vorzügen auch noch jene einer 
naturgeinässen, edlen Darstellung, und_ werden zu den vorzüglich- 
steil Erzeugnissen rler neueren holländischen Seliule gezählt. Seine 
Bilder gehören llieilweise dem liiiheren Genre an, und wenn er 
nninittelluire Scencn aus dem Volksleläen gibt, so erscheinen sie 
iireigentiiiiinlielier Veredlung der FBI-leiten. Seine Tänzerinnen, 
seine ]ungen lrrauen und Maidchen snirllieblicheGebilde. Auch seine 
Trinker, Spieler, Selinupfer u. s. w. sind iin Vergleiche mit jenen 
eines Ostade und Teiiiei-s verfeinerte Naturen. In den Samm- 
lungen zu Gent, Brüssel, Antwerpen u. s. w. {indat man Werke 
von ihin. 
Vcrheyden, Jan Baptlst, Maler von Löwen, machte sehe 5m. 
dien an der Alsadcmie in Brüssel, und widmete sich der histori- 
schen Darstellung. Er gewann einige Preise, und 1853 das erste 
Accesslt der Almdexuie m Gnu! mit einem" Bilde, Welches Muse:- 
mit den Uusetztaiclnn vorstellt. Engen von Maldeghcm, der Schüler
        

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