Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1820618
liess Verhaghen Rom, um die anderen Städte Italiens zu besuchen. 
Bei seiner Ankunft in Wien überreichte er der Kaiserin das Bild 
der Jünger in Eniaus, mil einem zweiten Gemälde, welches eine 
Scene aus dem Leben der heil. 'l'heresia vorstellt. Dieses Bild 
licss die Haiserin in ihrem Sehlafliabinete aufstellen, das andere 
wurde in die k. k. Capelle gebracht. Maria Theresia iiberwug 
dem Iiiixisllcr die Stelle eines Ilulnialers, allein dieser zog es vor, 
in die Ileimzuh zurückzukehren, und somit verlebte Verhagheu 
seine spiileren Jahre in Löwen, wo er noch eine grosse Anzahl 
von Werken ausfiihrtc, welche die Fruchtbarkeit seines Gestes 
beurkunden, aber auch einen Künstler verrathen, welcher in der 
Eile sehr oft die Zeichnung vernaehlrlissigte. Im Messager (195 
Sciences hist. von 185g findet sich eine Bcurthcilung seiner Werke 
von 17544- 71. Man sieht deren "in den Kirchen und Klöstern 
Belgiens, einige in Wien und zu Bern. Der Künstler starb jßlh 
Vcrhaghcn, JOSCPh, auch J. van der llaeghen genannt, Malßl. 
in AXIIWGPPCIILWIITÖE um 1810 geboren, und au der Akademie der 
gvnunntcxm Stadt herangebildet. Er malte historische Darstellungen 
meistens Scenclfaus der älteren Geschichte seines Vaterlandes. , 
Vcrllass ThCÜdÜP, Laiidsclinftsnialer, geboren zu Ileiilelliizrg 1812, 
besuchte als der Sohn eines Ueaiiiteil das Gyninasiiim seiner rVfllc-r- 
stadt, hatte aber von jelierfgrusse Vorliebe zur bildende-i Iiiinsi, 
sq dass er zuletzt ausschließlich sich derselben widmete. Im Jahre 
1323 ging Verhas zur weiteren AllSiilltllltng nach lWiinClWfl, W" er 
 die Akademie besuchte, lind die erfreulichsten Fortschritte lllßchie. 
Er besitzt ein grosses Talent zur landschaltlicheii DarstellungL-iihd 
da er dasselbe durch ein genaues Studium der Natur Unterstützte. 
konnte ihm es nicht fehlen, selbst bei der fgrussen Concurrenz 
von ausgezeichneten Meistern seines Faches in München seinen 
Ruf zu gründen. Seine Bilder sind von origineller Auffassung und 
von frappanter Vvirlillllg; darunter einige von grosser Ausdelh 
nung, wie die Ansicht des Schlosses in Heidelberg, welche 1345 
allgemeinen Beifall fand. Seine Gemälde gingen in verschiedenen 
Besitz über, tlieilvveise durch Vermittlung der Iiiinstvereine. Angh 
der Gi-ussheizog vun Baden besitzt Haiiptwerlie von diesem MQL 
ster. An seine Gemälde schliesst sich eine grnsse Aiinahl von scliö. 
ncn Zeichnungen. Für das malerische und romantische Deutsch- 
laiid (die Rheinlüntler von C. Simrocli), welches zu Leipzig bei 
VVigniirl erschien, sind mehrere in Stahl gestochen wurden. Auch 
in dem Werke: Leipzig und seine Umgebungen  Mit TEX! yun 
C- liriiiisliixrn. Braunschweig 13.39 E, sind mehrere seiner Zeieh. 
Düngen in Stahl gestochen, so wie im folgendem Werke: die ina- 
lßrischen und romantischen Stellen der Bergstrasse, des Odenwai, 
des und der Neclsargegenden, geschildert von A. L. Grimm 1848 FF. 
Im fünften Hefte des Münchner Albiim (München 184i w- 42) ist 
ein von ihm selbst lithugraphirtes Blatt, das Kloster am See be- 
titelt. Dieses schöne Werli enthält auch das Portrait des Meisters. 
Verhus, E. F., Zeichner und Maler, machte seine Studien an der 
Akademie in Brüssel, und wurde später Professor der Akademie 
in Tdrmond-z. Wir haben. folgendeä Werk von ihm: Anatomie 
amnliquäe aux Bcnux-Arts, g l'usage d_es Acaddmics de degsm, sculp- 
 ture et peinture. Auch mit hulliiudlschem Text, 234 11th. Tafeln. 
Bruxelles man, qu- ful- 
Vcrhclst, ß Velfulsl. 
        

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