Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1820531
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Verblst, 
Maria 
Verelst , 
Simon. 
Verelst, Illaria, Malerin, wurde 1680. in Antwerpen geboren , und 
von ihrem Onkel Simon in der Kunst unterrichtet. Sie genoss eine 
sorgfältige Erziehung, besass ausgezeichnete Sprachlaeilnluisse und 
ein entsehiedenes musikalisches Talent. Doch zog sie die bildende 
Kunst vor, und leistete hierin wirklich viel. Sie malte Portraitc 
und historische Darstellungen, welche sich durch correkte Zeich- 
 nung und Schönheit der Färbung auszeichnen. Sie begleitete i1,_ 
ren Vater Hermann nach London, und stand daselbst im Rufe 
 einer gebildeten Dame. 
 In der Gallerie zu Dresden ist von ihrer Hand gemalt das 
Bildniss eines Mannes in Rüstung, welches A. liiedel 1765 radirt 
hat. Ein anderes Gemälde der genannten Sammlung stellt einen 
Irahlkiipfigen Mann dar. Starb zu London 1744. 
Verelst oder Verhelst, Maria Theresla, Malerin, wnhrschein- 
 lieh die Tochter des Manheimer E. Verelst. Von ihr selbst gesub 
chen sind folgende Blätter: 
1) St. Johannes der Täufer erscheint einem Heiligen, 4. 
2) Die Disputation der heil. Catharina, 4. 
 5) Maria erscheint einem Heiligen, (1. 
Diese Blätter sind Copien nach P. Testa.  
d) Das Fisehermädchen und der Fischer, welche einen gFOSQQH 
Fisch gefangen haben. M. Theresia Verelst. Vignette, qu. 31 
Verelst, PCIZBF, Maler von Antwerpen, wurde um 1614 geboren 
und unter unbekannten Verhältnissen zum Künstler lieraiigehiltlei: 
Es finden sich Bilder von ihiri, welche das ("repriige der Schule 
Benibrzindüs tragen. In der k. Gallerie zu Berlin ist das Brustbihl 
einer allen Frau von 1648, Welches in der schönen und weichen 
Malerei an die Leistungen des F. Bul erinnert. In der li. k. GEIL 
lerie zu VVii-n ist ein Gciirebild mit dein Namen des Meisters 
Bauern iii der Schenke vorstelleiid, sehr sicher und pastus behan: 
delt. Auch iii der Gallerie zu Poniuiersfelden sind zwei Bilder 
von ihm , eine Dame mit dein Falken, und ein auf die Jagd gß 
hender Cavalier. liii Ganzen sind die VVerlae iliesesdVIeis-ters selten 
sie verdienen aber den schönsten Arbeiten damaliger Zeit gleich: 
geachtet zu werden. Verelst war 1660 Vorsteher der Alradeiiiie im 
llaag, und suniiükann er nicht Simon's Bruder scyii, wie riien ge_ 
wöhnlich angegeben findet. Der Bruder des genannten liunstlel-S 
wäre viel jünger. Mit Peter van Elst oder Aalst clart er nicht veh 
wechselt werden. , 
Verelst oder Verhelst, Placidus, Bildhauer, der Bruder des Ignaz 
Vexelst, wurde 1727 inlEttal geboren. Er war in Augslgurg Schü_ 
lcr seines Vaters, und nahm manchmal an den Arbeiten seines 
Bruders Thcil, wie an jenen, welche sie für die Jesuirenlsirche zu 
Augsburg lieferten. In der St. Ulrichslaixzche daeelbst ist das neue 
Grabmal des lieil. Ulrich sein Werk. Es ist m einer unterirdischen 
Capelle zu sehen, und stellt die auf dem Sarge liegende Statue 
des Heiligen iu Marmor dar. Später Qegnb sich der liüustler nach 
Russland, und starb zu St. Petersburg 1778. 
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