Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1814547
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tcn, da er mit Vertue ei-n Werk über diese Kirche veranstaltete, 
was aber nicht zu Stande kam. Vier Prospekte sind von ihm selbst, 
von Platt und FOllfLlfilller gestochen. fol. und roy. foi.  
J. Simon radirte nach seiner Zeichnun eine Ansicht der St. 
Pilulskirche, gr. F01. P. Schenk hat dieses glatt copirt. 
Vielleicht gehören hieher auch zwei Blätter von Bowles, die 
perspektivische Ansicht der Cathedrale, und das Schilf derselben, 
r. u. fo  
g (likis letzte Blatt 'I'revitt's ist eine grosse Ansicht von Lon- 
don, dessen Vollendung aber 1725 der Tod unterbrach. 
TFGW, s. Treu. 
'l'revmgard, MXSS Anna, Zeichnerin, war in der zweiten Hälfte 
des 18. Jahrhunderts in London thätig. J. Cary punktirte 173? 
nach ihrer Zeichnung eine Piomanscene, Pexe rin und seine Ge- 
liebte vurstellend. Rund, fol. C. Knight stacgi1 zwei andere Bil- 
der in Punktirmanier: Roderich, wie er sich dem Narin entdeckt, 
und Narin, wie er das" Miniaturhildniss findet. 
Trßy 2 
Treu. 
Trezel, PIBITB FGllX, Maler, geb. zu Paris 1782, war Schüler 
von Leiuire jun., und widmete sich dem Fache der historischen 
Darstellung. Eines seiner fruhesten Werke stellt den Tod des 
Marc-Aurel dar, und 1808 schilderte er in einem grossen Gemälde 
den Tod des Zopirus. Ein Bild von 1810, welches Phaedra zum 
Hades verurtlieilt zeigt, ist jetzt im Museum zu Angers. Hierauf 
malte er das grosse Bild der Flucht des Cain nach dem Bruder- 
niurde, und 1817 den heil. Lorenz als Martyrer, iiber Lebens- 
grösse. Im Jahre 181g sah man zwei Gemälde von ihm, den Ab- 
schied des Hektor von der Andromache, im Auftrage des Ministe- 
riums gemalt, und die Weiber von VVeinsberg, für den Palast 
Luxemboiirg bestimmt. Ein weiteres Gemälde von 1822 stellt in 
lebensgrossen Figuren das tragische Ende der Mutter und der 
Schwester des Gustav Wasa dar, und eben so gross ist ein Bild 
in der Cathedrale zu Toulouse, die Befreiun der Seelen aus dem 
Fegefeuer vorstellend. In dcr Kirche des heä. Franciscus von Xa- 
vier zu Paris ist seit 1824 das grosse Bild des heil. Johannes auf 
Pathmos. Um diese Zeit malte er imuiiiftrage des Ministeriumg 
das jetzt im Schlosse zu Versailles befindliche Bild der Circe am 
Felsen. Im Jahre 1827 brachte er ein Gemälde zur Ausstellung, 
Nvelches die Absetzung des Königs Christian II. von Dänemark 
zum Gegenstande hat. Um diese Zeit entstand auch das Gemälde 
der Thetis, welche den Achilles im Styx heweint. Nach einer 
Skizze von Prudhon malte er damals eine Episode aus der Lehre 
von der Hölle, wie die Seele sich dem Genius des Bösen entwin- 
det, und in das Reich der Ewigkeit entflieht: Ein Gemälde von 
1850 zeigt Armidzfs Ankunft im Lande der Christen. Naeh Vollen- 
dung dieses Bildes schloss sich Trezel der wissenschaftlichen Ex- 
pedition nach Morea an, wo er viele Zeichnungen ansführte, da 
die Commission die Herausgabe eines VVerkes zur Aufgabe hatte, 
welches unter dem Titel vExpedition scientiüque de lVtordee V91) 
A. Blouet rcdigirt wurde. Nach der Rückkehr aus Griechenland 
tiihr Trezel fort, das Feld der Ilistorienmalerei zu pflegen, und 
cr malte noch viele Bilder, welche theils in Kirchen, theils in 
Privatsammlungcn sich befinden. Auch in Aquarell und Pastell 
liilirte er mehrere Bilder aus, besonders Portraite. Ein schönes
        

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