Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1814348
Tremblaye  
de 
Treml , 
Jdh. 
Friedr. 
65 
Auf der 
ein Bild 
Genrcbildcr. 
man von ihm 
Ausstellung im Musde national 
des heil. Martin von Tours. 
1848 
sah 
Ülremblayß, F-  de 13, Architekt, s. J. Toutain. 
Tfßmbletv ßarthülÜlnäg Architekt zu Paris, ist durch sein Bild- 
niss bekannt, welches in der Folge von Orlieuvre Vürliüßllllt. A. 
P, pinx. L. F. 5c. 
Fiissly sagt, (lass M. L'Asne das Bildniss eines um 1620 zu 
Paris lebenden Architekten dieses Nalnens gestochen habe. 
Ülrßmblln, Jean, Maler, arbeitete um 1745 in Paris. Er malte ar- 
chitektonische Darstellungen, und lieferte auch Zeichnungen u. 
s. w. Eine solche mit dem Bildnisse des Controleurs Eustache 
Buusseliu stach Dossier. Dann nennt Füssly ein radirtes Blatt, 
welches das Feuerwerk vorstellt, welches der Architekt de Beau- 
sire 17115 wegen der Einnahme von Tournay veranstaltete. Dieses 
Blatt ist bezeichnet: 'l'remblin le jeune et PAbbe pinx. A Paris 
chez 'I'remblin, lsl. fol. 
TPBIIIIglIOIIG, AIGSSEUÖPO , Bildhauer und Architekt, war um 1680 
in Venedig thätig. Er baute die Fagade der Drluseshirehe, und 
 zierte sie mit Statuen. Dann baute er auch die Iiirche des heil. 
Thomas und den Palast Fiui. Alabililungeu dieser beiden Gebäude 
findet man in L. de Cavalleriis Sammlung. 
Tfämlsüta Lßüll; Maler zu Paris, ein jetzt lebender Künstler, ar- 
beitet im land-chaftlichen Fache. Es finden sich verschiedene An- 
sichten von ihm. 
Treml, Johann Fflßdrlßh, Maler von Wien, bildete sieh da- 
selbst an der k. k. Akademie der Künste, und stand auch unter 
Leitung A. Schindlerß, welcher im militärischen Genre Vorzügli- 
ehes leistete. Auch Treml machte sich die Auffassung des Solda- 
tenlebens zum Gegenstande der Darstellung, wählte aber dabei 
ewöltnlich eine gemüthliche Seite, so dass er nicht unter die 
gchlaehtenmaler zu zählen ist. Er gehört aber zu den vorzüglich- 
sten jüngeren Meistern seines Faches: Seine Soldatensceilexi lan- 
den wir 1842 zuerst in wvettereni Kreise geruhmt, und-sofort er- 
schienen bei jeder Ausstellung in Wien Werke von ihm, welche 
immer Beifall erregten. Im Jahre 1844 fanden wir ein simuges 
Bild erivähnt, der Wachtposten am Weiehnaehtsabend betitelt. 
Er steht in stürmischer Wintern-acht vor einem Fenster, aus wel- 
chem ihm die Herzen des Christbaunies entgegenscliinimern, und 
die bewegten Gestalten innen seltsam contrastireti. Auch mehrere, 
andere Genrebilder finden sich von diesem Künstler, Ineistens mit 
Laune aufgefasst und mit Leichtigkeit behandelt. Iin Jahre 134,3 
wurde dieser Künstler Mitglied der Akademie in Wien.   
Dann haben wir auch lithographirte Blätter nach Treml. Wir 
finden den Künstler aber auch Tremmel genannt, und glauben 
nicht, dass der folgende Meister darunter zu verstehen ist.  
Der Empfang einer geweihten Glocke. J. Treml P. Lißh von 
J. Bauer, gr. qu. fol. 
Der Dorlrichter, lith. von Herr, fol. 
Der Steckbrief, lith. von Lanzedelli, fol. 
Der Veiw-vnmlete, lith. von  Stadler, fol. 
Der lVliliti-irtranslaort, litli. vun Lanzedelli, fol. 
Das Scheibenschiessen, lith. von J. Stadler, fol. 
Naglefs Kiiizstler-Lex. Bd. XIX. 5
        

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