Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1814275
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Travani , 
Antonio. 
Trnverse , 
Charles 
de 
TraVanla Anlißniü, Meclaillenr zu Rom, soll sich durch mehrer 
päpstliche Medaillen bekannt gemacht-haben, welche er mit A 
T. F. bezeichnete. WVenn aber auf anderen Denlixnüxizen der Nami 
TRAVANVS steht, so könnte auch der folgende Künstler darunte 
verstanden werden. Wir finden ihm eine Medaille auf die liii 
nigin Christine von Schweden zugeschrieben. allein der Zeit nac] 
(1065) passt sie eher auf G. F. Travani. Von Antonio 1st ein 
Denlamiixxze mit dem Bildnisse des Gelehrten Ippolito Fornasai- 
von 1692. 
A. Travani starb 1741. Er muss ein hohes Alter erreicht ha 
'beu, wenn nicht ein zweiter Antonio Travani gelebt hat. 
Travam, GIOVGIIIIIi FPQUCCSOO, Medailleur von Rom, der Vate 
oder ältere Bruder Antonids, war um 1600- 80 thätig. oder viel 
leicht noch später. Er bezeichnete seine Werke" mit dem Namei 
TRAVANVS, worunter; aber auch der obige liunstler verstanden 
werden könnte. Auf anderen Denkmünzeu stehen-die Buchstabe: 
G. F. T. oder J. F. T. F. Wir haben von diesem eschickter 
Iiiixistlcr Medaillen auf die Päpste Alexander VII. und älemens X. 
dann auf den Grossherzog Cusmus III. von Florenz. Von ihm is 
wahrscheinlich auch die schbne Denkrnünze mit dem Bildnisse (101 
Königin Christine von Schweden, und dem Phönix auf der lliich 
seitc 1605. Unten liest man: HIAKEAJZEÄ Dieses Wort machte der 
Gelehrten viel zu schaffen, es ist aber-schwedisch und bedeute 
vunvergleichlichu. Abgebildet bei Iiöhler v. 145. und bei ßrw 
ner IV. 8. 
Y  
rlravenraat, Maler, ein jetzt lebender holländischer Künstler, is 
durch schöne landschaftliche Darstellungen bekannt. Im Jahn 
 1811 fand ein Bild, welches einen Sturm in den Murästen lluli 
lands vorstellt, allgemeinen Beifall.  
Traversarn, GlOVElIlUl, Zeichner und Maler zu Rum, ein jctrr. 
lebender geschickter Künstler. Er zeichnete die Ornamente du: 
Chores von S. Pietro dei Cassiilesi in Perugia, welche nach im 
faePs Zeichnungen von Stefans da Bergaino in Holz ausgefiihr 
wurden. C. Bianchi hat diese Ornamente in Kupfer gestochen 
für folgendes Werk, welches auf Kosten des lilusters erschien 
Gli ornati de] Coro della Chiesa-di S. Pietso dei lVIonaci Cassines 
di Perugia, intagliate in legno da St. da Bcrgamu etc. Mit 50 Sti 
chen in Umrissen. Romü 1845, gr. ful. 
Traverse, Clli-IPIBS dB 1a, Maler von Paris, war dasellast Schijlci 
von F. Bouchßr, und erhielt schon in jungen Jahren den grussei- 
Preis der Malerei. Dieser setzte ihn in den Stand, in Rum sein: 
Studien fortzusetzen, und da seine Furtschvittc den Ansprüchen" 
Seiner Gönner vollkommen entsprachen, so wurde ihm die Pen 
510D auf weitere drei Jahre zugesichert. Jetzt ging der Iiiinstlei 
V00 Ruin nach Neapel, wo die Herkulanischen Alterthiimei- einer 
 begeisjicrnclen Eindruck auf ihn machten. In Neapel nahm ihn 
der französische Gesandte, Marquis de Osun, in sein Haus auf 
welcher von der feinen Bildung und dem liunstcifcr TWWWCP-Skö? 
so eingenommen wurde, dass er ihn unter dem 'l'ilcl seines ersten 
Czivaliers mit sich an den spanischen Hol" nahm. Osun bekleiden 
da den Charakter eines Gesandten, und '.l'raverse nahm Theil am 
den diplomatischen Geschäften. Die Absicht des lVL-irquis ging 
aber dahin, seinem Günstling eine einlräglickie Stelle am 1101i
        

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