Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819400
Veer , 
Jakob 
Vegni , 
Leonardo 
Mass. 
571 
VOGT, JEIPIOb de, nennt Gandellini einen Künstler, welcher Tur- 
niere und andere Festlichkeiten radirte. Vielleicht steht er mit dem. 
obigen Künstler in Verwandschaft, wenn nicht Jakob de Weert 
darunter zu verstehen ist.  
VCCPSSCÜ, Thßodür Van, Maler zu Brüssel, wurde um 
boren. Er malt Landschaften mit Figuren und Thiercxl, 
lich mit Sunnenaufgang.  
181 5 ge- 
gewöhn- 
Vget: 
Weet. 
Vögä, CHSPIiT de, s. Cavarulaias. ' 
Vßgil, DOII Diego GOnZillßS, Maler von Madrid, war Schüler 
von F. llici , und hinterliess in den Kirchen deiygenannten Stadt 
viele Bilder, die im Culoritc Lob verdienen. Später trat qr in 
den geistlichen Stand, und starb zu Madrid 1697 im 75. Jahre. 
Vega. FTEIIICISCO 1a, Maler, arbeitete um 1760 in Neapel. Er 
zeichnete neben anderen für das Nluseo Ercolano. 
Von einem Pietro 1a Vega haben wir vvßecußil (Pornemens ex- 
Vactement cupiees (Papres des marbres antiques, pur P. V. (P. 1a 
Vega), 40 Blätter, qu. 4. 
Vega, Pietro la, s_ oben.  
Vega, JOSÖ Guitierez de la, Maler zu Madrid, ein jetzt leben- 
der Künstler, der mit Achtung genannt wird. _Er wurde uns 13.37 
zuerst bekannt. Seine Werke bestehen m hlstorischen Darstel- 
' lungcn, und in Gcnrebildern. 
Vegha, Pietro und Marcß, Maler, waren um 1500-10 in Ve- 
nedig thätig. Sie arbeiteten in der Weise cles Gentile Bellini und 
Vittore Carpacciu, und wussten sich nicht mehr in die durch Gior- 
giune unrlTizian bezeichnete Richtung zu fügen. Ihre Werke wa- 
ren steif und matt in der Färbung, so dass man sie von jenen 
der Allen nicht unterscheiden kann. Bassaglia nennt von Pietro, 
dem Schüler der Vivnrini, eine Tafel mit den Heiligen Marcus. 
Georgius, Andreas, Paulus und Jeremias im Saale des Magistrate 
rlellzn Tana, und von Marco acht Gemälde in Wasserfarben (Tem- 
pera?), welche das Leben des heil. Alvise vorstellen, in der Iiir- 
ehe des Heiligen zu Venedig. Lanzi und Fiurillo erwähnen dieser 
Werke nicht mehr; so dass sie wahrscheinlich verschwunden sind. 
Vegm, Leonardo-Massimlliano de, Zeichner und Architekt, 
wurde um 1740 zu Chianciano im Gebiete von Siena geboren, und 
von Ant. ßuonfigli unterrichtet. Er machte sich luesonders durch 
eine Erfindung bekannt, auf welche ihn der Niederschlag der lVli' 
neraliviisser des Bades S. Filipiuo brachte. Man {lndet da eine 
Stcinart, Welche gepulvert zum Abgusse von Basreliefs, Medail- 
luns, und sogar von Statuen gebraucht werden kann, da sie die 
VVeisse und Härte des Marmors erhält. Später setzte er auch Far- 
hen zu, so dass seine Abgüsse farbige Marmore nachahmen. In 
der llurentiriisclien Sunnnlung sind einige Bildwcrlic aus dieser 
Blasse, zwei Bufsreliefs nach der Antike, und Ugolino nach einer 
Bronze von l'erin0 da Vinui. Im Jahre 1161 richtete er über diese 
 Erfindung ein gedrucktes Sendsclmreihen an Dr. Gactano Monti,
        

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