Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819380
Vecn , 
Peter 
Vaen , 
Bochus 
569 
 'Christus am Kreuze. Sadeler sc., kl. fol.  
Malria mit dem Leichname des göttlichen Sohnes. II. Wirix 
fcm, fo . 
Der Tod der hl. Jungfrau. mit Engeln. H. Wirix fec. J. B. 
Vrints excud. vorzügliches Blatt, kl. fol. 
Vcru Essempio Di Castita. 
Vero Essempio Dqmpudicitia , Cavato Da M. L. Ariosto. 
Diese beiden rossen Blätter haben unten die Dedicatiun: Al 
Multo Illxv Sr. I? Gregorio Benedetti Patron Suo 055.111" O. V. 
D. (O. Venius Dedieat). Der Stecher ist entweder Gisb. van Vecn, 
oder E. van Panderen, gr. (In. fol. 
Minerva befreit einen Jüngling aus der Gewalt der ihn be- 
äiirgenczwen Leidenschaften, poetische Composition. P. Perret f. 
.  u  ' 
Die Begierden und Leidenschaften. Ein Mann mit der Her- 
lsuleskcule flieht vor den bösen Cupidos, welche ihm im Zimmer 
den Weg vertreten. Vortrefflich in Idee und Cumposition. Pet. 
de Jude exc. , fol. 
Die Ehre flieht die Schwelgerei und Faulheit. Jode excucL, ful. 
Das Bad der Diana und die Verwandlung des Aktäon, nach 
einem Bilde aus dem Cabinet Bayer dhltiguilles vun J. Cuelemans 
gestochen 1700, fol. 
Die Weiber von Weinsberg. P. de Jode exc., fol. 
Die vielen Blätter nach seinen Zeichnungen in dem Werke: 
Historica narratio Profect. et inaugur. Ser. Belg. Principum Alberti 
et Isabellac Aust. Archiduc. et eorum optatissimi in Belgium ad- 
ventus  Auctore J. Bochio   Antverpiae ex olf. Plant. 
apud J. Moretum Anno MDCIL, fol. 
Veßn, Peter Van, Maler, der Bruder (los O. van Veen, übte die 
Kunst nur zu seinem Vergnügen, leistete aber Tüchtiges, so dfzss 
C. van lNIancler bedauert, dass er nicht aussehliesslich derselben am]; 
widmete. Seine Bilder sind sehr selten. In J. de Jon lfs Ausgabe 
des WVex-lscs von C. v. Mamler ist des von Ladmiratf gestochene 
Bildniss clieses Mannes. Sein Tbdesjalxr ist unbekannt. 
Ein späterer Peter van Vcen war Glasmalcr. Er war um 1750 
in Grünningcn tllälig. 
Vßßn, Pietcr van, Maler zlx Amsterdam, wurde um 1790 gebo- 
ren, und an der Akademie der genannten Stadt herangebildet. ES 
finden sxch schöne landschaftliche Darstellungen von ihm. 
V99": 39311115 Van; Glasmaler, angeblich Sohn oder Neffe des 
O. van Veen , ist nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt, da 
C. van lYlander nur den O. und P. van Veen kannte. Descamps 
sagt, der llüustlcr habe ursprünglich die Oelmalerei erlernt, dic- 
selbc aber dann verlassen, und nur mehr mit Wasserfarben ge- 
malt. Im Cabinet Paignun-Dijoxival waren bis 1810 sechzehn Goua- 
chezeichnungen von ihm. In der St. Jakobslsirche zu Antwerpen 
ist ein Glasgemiilxle von diesem Iiunstlcr, welches Ruclolph von 
llaibsburg in Axibetung dcr hl. Familie vorstellt, nach einem Car- 
tun von Heinrich van BHIICIJ. Letzterer starb 1652, und somit 
kann der Glasxnaler ll. van Veen nur ein Sohn des Otto Venius 
gewasen seyn. Als Enl-iel desselben wäre der jüngere Ilochus van 
 Veen, der Sohn des (ilasmalers zu betrachten, welcher mit seinem 
Bruder Vögel und Stillleben in XVassex-farbexm malte. Descamfßs
        

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