Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1814187
Trattner, 
Johann- 
Traunfellner , 
Jakbb. 
49 
i) Ecce homo, Christus mit der Dornenkrone, nach Guercino, 
k]. fol. 
Im Verlage von Pagni e Barcli zu Florenzw 
z) Le Silencc. Maria mit dem schlafenden Kinde, nach G. 
Beni, gr. 1111. ful. 
Im Verlage der römischen Chalcograplmie. 
5) St. Cecilia. In Eccl. S. Aloysii Gallorum, nach Domini- 
chiuo, roy. foL 
Im Verlage der römischen Chalcograpllie. 
Tratten, 10118011, Iiupferstecher, ist uns hus FrenzePs Catalog der 
gräflich Stemberäschen Sammlung bekannt, V. Nr. 1014. Da wird 
ihm folgendes B att beigelegt, wir glauhen aber die Lösung der 
Frage in folgendem Artikel giageben zu haben. 
1) Consolatrix aiflictorum, Büste der Maria nach einem all: ita- 
lienischen Meister, ful. 
Trattner, TlIOIIIBS, Iiuyferstecher zu Wien, ist uns aus dem oben 
geuauntev Cataloge IV. N1". 5026, 3701 bekanntywir zweifeln aber, 
ob Trattner wirklich der Stecher der unten genannten Blätter ist. 
Der Buchhändler Johann Thomas von Täaunern in Wien verlegte 
einige Blätter, und setzte seinen Namen auf dieselben, wie auf 
einem Stiche von Ant. Tischler, welcher den im Duell Verwunde- 
ten nach G. Dow vorstellt 1765. Wir vermuthen, dass unser Th. 
Tratmer jener J. Th. von Trattnern in Wien ist. Auch der obige 
Joh. Tratten scheint mit ihm Eine Person zu seyn. 
1) Ferdinandus IV. D. G. utriusque Siciliae Kex. Trattner sc. 
 1'167. In Iilaubeüs Manier behandelt, fol. 
2) Pierre Leopold, Archicluc dlAutriehe (nachher Kaiser Leo- 
puld  Thum. Tratten l'ec., fol.  
Trattoratta, Manetta, Malerin, ist durch ihr eigenhändiges Bild- 
niss bekannt, welches sich in der G-allerie des Grafen Finninn in 
Leopoldskron befand. Wir fanden keinen weitem Nachweis über 
eine Künstlerin dieses Namens. 
Trau, Carl; Maler von Ileidelberg, Bcsuchie um 1825 die Akadm 
mie der Künste in München. Er zeichnete und malte Land. 
schaften. 
Traunfellner, Jülißl), Maler, geb. in Wien 17112) machte seine 
Studien an der Kunstschule der genannten Stadt, und widmete 
sich mit grossem Erfolge dem Landsehaltsfache. Er malte wenig 
Bilder in Oel, es finden sich aber von ihm viele schöne landschaft- 
liche Zeichnungen mit Figuren und Architektur, theils in Aqua- 
relle und Gouache, theils in Tusch und Bister. Die Zeichnungen 
letzterer Art sind zuweilen auf farbiges Papier ausgeführt und mit 
Weiss gehöht. Zu den Umrissen bediente er sich der Feder oder 
zeichnete mit dem Pinsel. 
Traunfellner war lYlitglied der Akademie in Wien und Pro- 
. fessor der Zeiehenkunst an derselben. Er starb 1800. 
Obigen Thufxiainen lesen wir in MeusePs neuen Miseellen 
XII. 495. Wir finden aber auch mehrere Schwarzlaunstbliittei- von 
einem G. Traunfellner in Wien erwähnt, welcher wahrscheinlich 
mit unserm Zeiehenmeister Eine Person ist. Die Mehrzahl dieser 
Blätter ist sehr gut behandelt. 
Naglefs Künstler-Lear. Bd. XIX. 4
        

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