Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1818576
49.8 
Vazquez , 
Martino. - 
Veau , 
Jean 
Jacques le. 
gen Cathedrale zu vollenden, An diesem Altars sind neun Statuen 
vpn ihm, und zu den Seiten drei historische Bilder, welche er von" 
1565-s-64 ausiiihrte. Sie stellen die Weltschöptiing! den Sundcn- 
fall, und die Vertreibung aus dem Paradiese dar, mit mehr als le- 
bensgrosscn Figuren. Im Chore der Kirche sind sechs Stßfllctten 
von ihm. Berühmt war sein Bild U. L. F. von Grenada, Welche 
er g565 um den Preis von 24000 Maravedis für eine _Capelle des 
Domes malte. Die Heilige war im reichen Gewaiide mit dem göu- 
liehen Iiinde auf dem Anne dargestellt, wie sie diesem eine Gra- 
nada reicht, Hierauf fertigte Vaztluez die Statuen und Gemälde 
des Hochaltares der Kirche der heil. Magdalena in Sevilla, welche 
durch ein späteres geschmacliloses Werk ersetzt wurden, 
Im Jahre 157g ging der Künstler nach Malaga, um im Dome 
daselbst den Altar der Cilpßllß Manrique auszuführen, welchen Cesai- 
Arbßsia mit dem Bilde der Incarnation schmückte. 
Vazquez war einer der ersten Künstler, welche in Andalusien 
die germanische Iiunstweise verdrängten, und dem italienischen 
_Styl des 16- Jahrhunderts huldigten, welchen aber schon Luis de 
Vargas zu Ansehen erhob. Die Gemälde dieses Meisters sind so]. 
ten, da sie gi-össtentheils zu Grunde geäangen sind. Seine plasti- 
sclien Arbeiten verrathan aber einen tücitigen Künstler. Die Ge- 
stalten sind edel und charalstervoll, und die Draperie ist verstän. 
dig geordnet, in ganz anderem Geschmaclie als die der gothisiren- 
den Meister seiner Zeit. Fiorillo IV. 11g. erwähnt dieses Vaz- 
quez nur oberflächlich, so wie nach ihm Füssly. C. Bermudez, 
Diccionario hist. V, 147, gibt urkundliche Nachrichten. 
Vazquez, Martino, Architekt von Evora, war einer der Haupt. 
nieisler beim Bai; des Domes in Batalha, welcher als Muster de, 
germanischen Styls in Portugal giltn Seine Thätigkeit fällt vor 
1448, in die Regierungszeit er ömge Eduard und Alphuns V, 
äLVIeister Hiiet war Slellit Vorgänger. S. hieruber A. Graf Iiaczynski, 
es arts an Portuga, p. 2_2 q 
Vazquez , 
V35 (11102; 
auch 
Veau, Jean llaßällßS 18, Iinpferstecher, geb. zu Rouen 1729, war 
Schüler von J. . le Bas, und lieferte eine bedeutende Anzahl von 
Blättern, welche Landschaften mit Stalfage und Genrebilder nach 
Meistern seiner Zeit vorstellen. Man zählte ihn zu den vorzüg, 
licheten Naehahmern des Ph. le Bas. Starb zn Paris 1785. 
Folgende Blätter gehören zu seinen Hauptwerken. Im Ganzen 
lieferte er 557 Blätter. Die Aetzdrüclie sind als die ersten Ab- 
drücke zu bezeichnen, 
g) Agar renvoyee pax: Abraham, nach Dietrich, qu. fol. 
2) Ilöcole de PAmour, nach G. Clermont. fol. 
5) Le baiser pris de force, nach demselben, fol, 
d) La consultation apprehendee, nach Bilcoq, gr, qu. fol. 
5) Le retour de lq consultation . nach demselben, gr. qu. fol. 
6) Le Juge ou 1a cruche cassee, nach P. L. Deboucourt, gr. 
 u, fol, 
7) lIDas Opfer an eine Göttin, nach H. Gravelofs Zeichnung 
für eine Ausgabe des Horaz gestochen. 
8) Le eorps-de-garde, nach J. B. le Prince 1778, fol- 
9) Vue des environs de Lagny, nach demselben. gu- fßl. 
10) La lbutaine dZM-cadie, nach P. A. de Machy- 6 Venu so, 
gr. qu. fol,
        

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