Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1814073
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TOW 1 
V8 I] 
der. 
Townley , 
Charles. 
Tow , 
van 
Eine Person 
mit A. 
van der 
Gabel. 
TOWU, Maler 7,11 Liverpool, war in der zweiten Ilälfte des 1B. Jahr- 
liunderts thaitig. Er malte Bildnisse und Genrehilder, welche grus- 
scn Beifall fanden. Im Jahre 1785 wurde er Mitglied der damals 
in Liverpool errichteten Akademie. 
TOWH, Ithißl, Architekt zu New-York, ein jetzt lebender Iiiinst- 
1er, behauptet 315 50101101" gNJSSCII Ruf. In der genannten Stadt 
sind viele Gebäude nach seinen Plänen errichtet. Er ist auch ÄMit. 
glied des Iloyal Institute of British Architects in London. 
TOWHlGy, Charles, Zeichner, Maler und Kupferstecher, geb. zu 
London 1745, machte daselbst seine ersten Studien, und begab 
sich dann zur weiteren Ausbildung nach Italien. Er verlebte einige 
Jahre in Rom und in Florenz, und gründete als lYliniaturinaler 
seinen Ruf. Dann zeichnete Townley in letzterer Stadt auch meh- 
rere Iiiinstlerhiltlnissc, deren er in der Tribune der grpssherzuglichen 
Gallcrie vorfand. Jene von L. da Vinci, L. und An. Carracei, Do- 
niinichino, Rembrandt, Rubens und J. lteynolds stach er später 
in Mezzotintn, so wie mehrere andere Blätter dieser Art, welche 
mit grossem Beifall aufgenommen wurden. Nebenbei malte der 
ltiiinstlcr auch immer Bildnisse, deren er dann in Mezzotintiy 
nder in Punlstirmanier ausführte. Ein Gleiches that 'l'_ownley in 
Berlin, wohin er um 1776 auf Anregung PascaPs kam. Letzterer 
gründete daselbst ein chaleographisches Institut, für welches er 
auch den Dom. Cunego und Men-o Hans berief; allein die Anstalt, 
welche den Namen einer h. Iiupferstich-Offizin führte, hatte keine 
lange Dauer. Townley erhielt den Titel eines Hoflsupferstechers, 
und malte als solcher auch mehrere Mitglieder des llofes und des 
Adels. Solche Bildnisse sind im Stiche bekannt. Im Jahre 1789 
verliess er Berlin, aber unter nicht ganz ehrenvollem Nachruf in 
MeusePs Museum XI. 481;" wo ihm gewiss Unrecht geschieht, 
wenn es heisst, er bedeute als Künstler nicht viel, und lsiinne nicht 
zeichnen. Jedenfalls sind mehrere seinerSchwarzkunstbliitter schätz- 
ibar, und auch in Punktirmanier leistete er nicht Gewöhnliches. 
' Von Berlin aus begab sich der Künstler nach Hamburg, wo er 
viele Portraite malte und in Crayonmanier zeichnete. Später be- 
gab er sich nach England zurück, und er ist doch wßljfäßllßllllwll 
jener Carl Townley, von welchem es in MeusePs Archlv 1808, ll. 
156 heisst, dass das englische Parlament von dessen Erben eine 
herrliche Statuen-Sammlung für das brittischc Museum angekauft 
habe. Wenn nun, wie wir in MeusePs Museum 105911, dßf lßiCllll- 
fertige, als Iiünstler unbedeutende Townley Schulden halber Ber- 
lin heimlich- verlassen hat, so stimmt diese Antiken-Sammlung 
sonderbar zusammen. Dallaway II. 56 5'. gibt eine Beschreibung. 
Es gibt indessen auch einen John Townley, der eine Kunst- 
sammlung besass, und als Kenner berühmt war. 
1) Friedrich VVilhchnII. König von Preuzsen, nach Cuning- 
ham in JNIezzotinto, gr. fol. 
2) Catliarina II. Kaiserin von Russland, nach Cuningham in 
Mezzotiixto, gr. fol. 
3) Friedrich II. auf dem Paradebette. Bock p. C. Townley sc. 
Mczzotinto, s. gr. qu. fol.  
4) Friedrich August, Herzog von Braunschweig, nach Cuning- 
ham in Mezzotinto, fol.
        

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