Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1818009
Vmmucci , 
Pietro 
di 
Cln-istofzlno. 
431 
Im ersten Saale des Palastes der Conservaturen (Sala del Cav. 
iPArpino) sind Fresken von ihm, die Schlachten der Punischen 
Iiriege vorstellend, die Krieger sind aber weder Römer noch Car- 
tha er. 
glu der liirche S. Mareo sieht man ein geriihmtes Gemälde, 
welches den heil. Papst Marcus und den Evangelisten Marcus 
wirstellt.  
In der Sixtina ist die Verleihung der Himmelsschliissel anSt. Pe- 
trus in Fresco gemalt, eines der frühesten öffentlichen Werke des 
Meisters. Andere Fresken der Sixtina sind, wie oben bemerkt, zu. 
Grunde gc angen. Ausser der Schliisselertheilung sieht man in 
dieser Capeäle noch eine Taufe Christi. 
Die Bilder am Plafond der Stanza di Torre Bnrgia, vier Run- 
dungen mit folgenden Compusitionexi: Gott Vater von Engeln um- 
geben; Christus in einer Glorie von Engeln; der Heiland in Mitte 
der Apostel; Christus zwischen zwei Ileiligen von Engeln umgc. 
ben. Der übrige Raum der Decke ist mit Arabesken auf Gold- 
grund geschmückt. 
Im Palast Alhani ist ein Bild der Madonna und kleine Engel, 
welche das Christkind knieend verehren, im Grunde die Erzengel, 
der Täufer Johannes und Hieronymus, in den anderen Abtheilun- 
gen die Verkündigung, Anbetung der Hirten, Kreuzigung, und 
mehrere Heilige. Mit der so_n erbaren Inschrift: MCCVIIII. 
prima. Dieses berühmte Bild ist verwaschen, aber noch immer 
anziehend durch die Anmuth der Stellungen, Feinheit der Gesichts- 
bildungcn und Reinheit des Ausdruckes.  
Die Sammlung des Fürsten Lucian Bonaparte bewahrt das Bild- 
niss eines geistlichen Fürsten mit zwei knieenden Heiligen. 
In der Gallerie Doria ist ein durch den Stich bekanntes Ma- 
donnenbild. 
Siena. 
In S. Agostino ist ein Christus am Kreuze von St. Hierony- 
mus, Johannes und anderen Hciliiep umgeben, alles in symme- 
trischer Anordnung, von vortreftlic em Einklang zwischen Gefühl 
und Farbe.    
In der Akademie sieht man die Geburt Christi, und ein Bild 
der Madonna. 
Turin. 
I Im k. Palaste list ein grosses Bild des todten Hcilnmles im 
Grabe, eines der prächtigsten Gemälde des Meisters. 
Wi e n. a 
In der k. k. Gallerie sind folgende Bilder von ihm: 
Maria mit dem segncnden Iiinde auf dem Schoosse, rückwärts 
zwei "heil. Frauen, die eine betend, die andere mit dem Palm- 
zweige. Bezeichnet: Petrus Perusinus Pinxit. Kniestücls. 
Maria mit dem Iiinde auf dem Throne von den Heiligen Pe- 
trus und Hieronymus, Paulus und Johannes umgehen, fasg lebens- 
gross. Am Fussgestelle steht: Presbyter Johannes Christolori De- 
terreno Fieri Fecit MCCCCLXXXXIII. 
In der Gilllßrie Liehteilstcin ist ein Bild der Madonna, welche 
das in_ einer Landschaft auf dem Kissen sitzende Kind hält, 
Die Sammlung des Grafen Harrach bewahrt ein Bild der Ma- 
donna mit dem Iuude zwischen St. Magdalena und Catharina.
        

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