Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1817468
Vanni , 
Andrea 
Vanni, 
Francesco. 
37 7' 
Vallfll, Andrea dl; Maler von Siena, der ältere dieses Namens, 
war um 1525 beim Baue des Domes in Orviem beschäftiget. Er 
bemalte Fenstergläser, und bereitete farbiges Glas für die Mosai- 
ker, welche die Faeacle der Kirche verzierten. Obermeister war 
damals Gio. Bonini von Assisi, welcher im eleichen Fache thätig 
war. Die Lettere Sanese II. 140 H. und die gturia del Duumo etc. 
160. 272 geben Nachricht von ihm.  
Er könnte jener Andrea di Guido da Siena seyn, welchen 
Zani Maestro Andrea da Siena nennt, und der noch 1557 lebte. 
Wir räumten ebenfalls einem Andrea da Siena eine Stelle ein, des- 
 scn Bassaglia erwähnt. S. darüber, Siena, Andrea da. 
Vilfml, Andrea d], Maler von Siena, ein jüngerer Künstler als 
der Obige, war um 1309 - 141l1thätiri. Anfangs in Siena, und 
nach 1575 in Neapel. Dieser Iiiinstler ekleidete auch öllentliche 
Aemter. Er war Capitano di Pupolo, und die Republik Siena 
schichte ihn als Gesandten an den Papst. Die heil. Catharina von 
Siena soll ihm die bessten liegierungs-Maximen beigebracht ha- 
ben. In den Letlere della B. V. Catharitia de Siena, Venezia 1562, 
p. 236 und 242 sind drei Briefe der Heiligen an ihn. In der alten 
Kirche S. Dumenico zu Siena ist das Bilduiss derselben. angeb- 
lich von A. di Vanni gemalt. In der Akademie daselbst ist ein 
Bild des heil. Sebastian von ihm, ehedem in SV Martino. Ein 
zweites Gemälde dieser Sammlung, aus S. Fraireesco. stellt die Ma- 
donna mit den Heiligen Hieronymus, Augustin, Franz und Clara 
dar. Im Dome zu Volterra wird ihm ein Bild des Hindermurdes 
zugeschrieben. 1m Kloster der heil. Margarelha auf dem Berge 
bei Cortona ist ebenfalls ein Gemälde von ihm, welches den heil. 
Ludwig von Toulouse, St. Franz, S. Dominieus und die heil. 
Margaretlla vorstellt. 
Vüflnl, BaPIZOIOmGO, Architekt von Florenz, ist namentlich durch 
eine Schrift bekannt, welche die Festigkeit der Cuppel des Domes 
in Florenz zu beweisen sucht, derenßiss um 1743 Bedenken er- 
regte. Man wollte. wie in Rom, einen eisernen Gürtel anlegen, 
was aber auf Vanni's Beweis der Festigkeit unterblieb. Damals 
muss der Meister schon in vurgeriieliten Jahren gewesen seyn, 
wenn er der Zeichner des Gruntlrisses von Florenz ist, welcher 
in folgendem Werke vorkommt. llistrettu delle cose piü notabili 
della cittix lfirenze. Fit. 1698, M. 4. 
Vanni, Fra C8000 (11, Mosailser von Terracina, arbeitete um 1545 
bis 1331 für den Dom in Orvieto. In diesen: Dome sind viele M0- 
sailsvverlse, welche der Reihe nach von Andrea di Vanni sen., des- 
sen wir oben erwähnt haben, von Guidozzo di M. Pietro di Vanni 
(1525(, Muziu de Vanni (15315), und von unserm Künstler 11er- 
rühren. Dazu kommt noch ein Viviano Vanui aus Siena, welcher 
1551 eingelegte Holzarbeiten lieferte. In der Smria del Duumg 
(li Orvißlv kvmmen zerstreute Nachrichten über diese Meister vor. 
Vanni, Franeesco, Maler, wurde 1565 (nach Baldinucci 1565) zu 
' Siena geboren, und stammte aus einer Familie, die von LippO 
Vanni an bis ins 13. Jahrhundert viele Künstler zählte. Sein er- 
ster Meister war A. Salimlieni, bei welchem er clie gewöhnliche 
Lehrzeit erstand. Als Jüngling von tÖ Jahren begab er sich nilCh 
Rum, um die Werke llafaeVs und jene der bessten lebenden lWIci- 
ster kennen zu lernen. Unter diesen stand ihm Gio. de Vccchi
        

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