Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1817420
Vanloo , 
Louis. 
Vanloo , 
Michel. 
Louis 
373 
2) Philenzon und Bancis, angeblich nach Rubens, von Fiissly 
erwähnt. Basan kennt nur einen Stich mit J. Meyssens' 
Adresse, und eine landschaftliche (Komposition von S. a ßols. 
wert. Der eigentliche Erfinder des Bildes ist indessen nicht 
Rubens, sondern J. van Hueck, dessen Bild auch C. Galle 
gestochen hat. Joseph Vanloo fecit, kl. qu. _fo1. 
5) Mars und Venus, nach N. Vleughels, qu. fol. 
4) Der Satyr und der Bauer, nach J. Miel, qu. fol. 
5) Le pouvoir de PAmour, nach N. Vleughels, qu. fol. 
6) Das Lager bei Rivolta 1703. J. Vanloo fec., qn. fol. 
7) Das von den Panduren gepliinderte. Dorf, nach Breydel. 
3) Hirten mit ihren Heerden, nach B-ßastiglione, qu.  
Vanloo soll 6 Blätter nach Castiglione geliefert haben 
Paris, chez Basam; 
VaUlOO, LOUIS, Maler von Ecluse, der Sohn des Jakob Vanloo, 
machte seine Studien in Paris, und erhielt den ersten Preis. Er 
wurde auch zum Mitglicde der Akademie ernannt, als ihn ein 
Zweikampf zur Flucht zwang. Jetzt hielt sich der Künstler einige 
Zeit in Nizza auf, ging aber dann nach Aix, und trat daselbst 
1093 in ein eheliches Verhältniss. Mr. düärgensville sagt, dass 
dieser Vanloo ein grosser Zeichner und Frescomaler gewesen sei. 
In der Capelle der schwarzen Büssendexi zu Toulouse soll ein 
Bild des heil. Franciscus von ihm seyn. Fiissly jun. fand ange- 
geben, dass der Künstler 1712 im 72. Jahre zu Aix gestorben sei. 
Einige legen ihm ein von _R. Gaillardmnter dem Titel svPAmour 
51 Peculei. gestochenes Bild bei. 
VQUIOO, LOUIS MlChßl, Maler, der Sohn des Jean Baptiste Van- 
loo, wurde 1707 zu Tuulon geboren, und ging schon in jungen 
Jahren mit seinem Oheim Carle Andre nach Rom. Hier malte er 
neben anderen ein Bild der Daphne, wie sie von Apollo verfolgt 
wird, welches er 1755 bei seiner Aufnahme in die Akademie zu 
Paris überreichte. Im Jahre 1735 wurde er Professor adjunetus an 
dieser Anstalt, folgte aber 1756 einem Ruf nach Madrid, wo ihn 
Philipp V. zum Hofmaler ernannte.  malte in dieser Eigenschaft 
die Bildnisse des Königs, der liunigin und aller Mitglieder des 
Hofes. In Buenretiro 1st das grosse Familienbild dieses Königs, 
auf welchem Philipp V. und Donna Isabel Farnese in Lebensgrösse 
erseheinen. Im Palacio nuevo sieht man diese Fiirstenspersonen 
in einzelnen Gemälden dargestellt Bei den Benediktinern zu Na- 
xera sind die Bildnisse dieses Königs und seiner ersten Gemahlin 
Donna Maria Luisa von Savoyen. Im Jahre 1751 zum Direktor 
der Akademie S. Fernando ernannt, überreichte er dieser Anstalt 
 ein Bild, welches Venus und Merkur vorstellt. Auch die Bild- 
nisse Ferdinands VI. und seiner Gemahlin Donna Barbara sind irf 
der Sammlung der Akademie. Im Prado sieht man zwei Gemälde 
mit Darstellungen aus der Mythe der Diana von Vanloo gemalt, 
Im Jahre 1752 kehrte der Iiiinstlei- nach Paris zuriieh, wo er 
jetzt das Bildniss des Iiiiiligs Ludwig XV- im oFllillle malte, Wu- 
von Copien an alle auswärtigen Hilfe gesandt wurden. Auch noch 
viele andere Bildnisse malte er, deren mehrere im Stiche bekannt 
sind. Nach dem T'0Llc seines Bruders Carle wurde ihm die Lei- 
tung der im Artikel desselben genannten k. Schule übertragen, 
und 177i starb der Künstler. 
        

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