Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1817147
Vallet , 
Jerönue. 
Vallet , 
Pierre. 
345 
49) Dominus sapientiae etc., kleine Vignette, nach J. Stella, 
Vallet sc.  
50) Eine weibliche Figur, welche den Schaum des Wassers er- 
hebt. Nach C. Maratti, schönes Titelblatt der Fasti Se- 
nenses etc. , hl, tol. 
51) Das Brustbildkles heil. Franz von Sales dem Papstß über- 
reicht, grosse These nach A. Paillet. In zwei Blättern. 
Vallet Oder Villßl, ilßrömß, liupferstecher, angeblich der Sohn" 
des Guillaume Vallet, ist nach seinen Lebensverhältnissen unbe- 
hannt. Fiissly scn., und nach ihm andere sagen, dass der Iiiinst- 
ler 1702 Mitglied der Akademie in Paris geworden sey, wo er in 
einem Alter von ungefähr 42 Jahren gestanden seyn müsste. Wenn 
nun diess sich so verheilt, so kann jener Jeröine Vallet, dessen 
Brulliot im. Appendix II. Nr. tgl erwähnt, nicht derselbe seyn. 
Er ist wahrscheinlich mit Jean Vallet verwechselt. 
Dieser Künstler soll seine Blätter mit den Buchstaben  
oder mit einem aus diesen geformten Monogramm bezeichnet ha- 
ben. Es ist indessen auf das Alter der Blätter zu sehen. Wenn 
sie über 1660 hinaufreichen, müssen sie von anderer Hand, viel- 
leicht von Jean Vallet seyn. Auch Pierre Vallet ist zu berück- 
siehtigen. 
Ein Verzeichniss seiner Werke können wir nicht geben. Viel- 
leicht sind einige jener Blätter von ihm, welche iin Artikel des 
Guil. Vallet mit der Adresse: Chez Vallet, bezeichnet sind. 
1) Die heil. Familie mit Johannes, das unter dem Namen svLa 
Madonna ldel Passegio bekannte Bild RafaePs. J. Vallet 
se., gr. fo . 
2) Colunina Theodosiana quam vulgo historiataru vocant ab 
Arcadio Imperatore Constantinopoli erecta in honorem Imp. 
Theodosii jun. a Gentile Bellino delineata nunc prinium aere 
sculpta et in XVIII. tabulas distributa. Mit Text von C. F. 
lYlexicstrier (Paris 1'202). Einige der 18 Blätter sind mit V. F. 
bezeichnet, gr. qu. fol. 
Villlßli, 16311, Iiupferstechcr, soll nach Christ um 1610 gelebt ha- 
ben, so dass er ein Zeitgenosse des Pierre Vallet wäre. Allein 
das Monogramin, welches ihm Christ beilegt, ist nicht sicher, so 
wie überhaupt die Nachrichten über diesen liiinstler unzuverlässig 
sind. Füssly schreibt ihm die Bildnisse Carl I. von England und 
seiner Gemahlin nach Viennot zu, so "wie das Portrait des Erzbi- 
schofs Jean Franeois de Gondy. Nach T. Dubreuil soll er eine 
Venus gestochen haben. 
Er hünntc auch jener V. F. seyn, welcher einen Theil der Bü- 
sten in folgendem Werhe gestochen hat: Ieonographia C1051 Di- 
 segni (Plmagini di fainosissinii lYlonarchi, llegi, llilosoh, Poeti ed 
Oratori dell' Antiquita, eauati da Giuvan. Angelo Canini, IÖÖQ, fol. 
Brulliot erkennt unter jenem V. F. den Jeröine Vallet- 
Vallet, Plßrfßyliunststiclaer und Iiupfcrstecher, wurde um 1575 
zuiOi-leans geboren. Er war Hofsticher des lilinlgs Heinrich IV. 
von Frankreich, und lebte als solcher in Paris, wo nuch ein an- 
derer Künstler dieses Namens gearbeitet haben muss, da sich V31- 
let den Jüngeren (le jeune) neimt- YVIP haben von ihm eine 
bedeutende Anzahl von radirten Blättern, die leicht und kräf- 
ti behandelt, und selten sind. Bobert-Dnmesnil, P. gr. traneais 
Vll. p. 101 ff. beschreibt 250 Blätter von ihm, wovon das späteste
        

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