Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1816962
Valeutinis, 
Sebastiano de. 
i 
Valeriani, 
Giuseppe. 
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1. Die Ruhe der hl: Fanrile. Maria betrachtet das Kind in den 
Armen, und ruht am Fusse des rechts sich erhebenden Felsen. 
Joseph sitzt links Yurn auf dem Buden. Im Grunde sieht man 
einen Jäger, und CHIC" lWIann, der das Pferd. tränlit. Rechts un- 
ten auf dem lhifclchen: SEBASTIANO D. VL. Auf der Takel, 
welche der Engel linlss oben in der Luft trägt, steht: Piv Alto 
Nun Jo Dir Che Mater Dei. Dieses geistreich und sicher radirte 
BlaLt erinnert in der Cumpositioxl an Titian, es liegt aber Wühl 
keine Zeichnung (llGSGS Meisters zu Grunde. H. 7 Z. 10 L., Br. 
5 Z. 3 L. Bei Wcigcl 4 Thl. 
2. Prometheixs an den Kaukasus geschmiedet, und vom Geier 
zerfleischt. Am Steine rechts vorn: SEBASTIANO D" VAL. VT. 
15558 (statt 1558). Dieses gut gezeichnete, und ausdrucksvolle Blatt 
ist mit sehr sicherer lland radirt. H. 10 Z., Br. 6 Z. 9 L. 
Valentinis, 
Sebastiano 
de Valentini. 
Valentmcla Gßsafß, Iiupfcrstechcr, war in der zweiten Hälfte des 
16. Jahrhunderts thiitig. ist aber fast unbekannt. Von seiner Hand 
ist folgendes seltene Blatt:  
Ehrenpfobtc und künstlicher Palast auf einer Brücke, 1571 zu 
Ehren des Don Juan dükustria in Messina errichtet. Cesam 
Valeutino l'ec., gr. qu, ful.  
Valentino da 0118, nennt Bartoli einen Maler, welcher fiir die 
Capellß des lieil. Grabes zu Varalla (lrei grosse Gemälde verfertigte. 
Fiissly jun sagt," dass sich von einem Iiiinstler dieses Namens in 
der Ünllerie von Pommersfelclen das Unheil Salomons befinde, 
Iiniestiiclä. Wir glauben fast, dass von Moise Valentin die Rede sei. 
Valenzuela, Juan de, ein spanischer Bildhauer, arbeitete 1556 für 
die Czn-Llianse Valdechristi. Im Kloster ist von ihm ein Bild der 
Drladonna, und in einer Gapelle an der Kirche der Leichnam des 
Herrn. Diese Werke werden geriihmt. 
Valßrlüfll, GIUSGPPO, Maler von Aquila, machte seine Studien zu 
Rom, und suchte den Sebastiano del Piumbo nachzuahmen, was 
nicht gelang. Seine früheren Bilder sind schwarz in den Schatten, 
und iin Ganzen plump. Später berücksichtigte er mehr die Natur, 
 Sowohl in der menschlichen Form, als in der Farbe, und er lei- 
stete Besseres. In S. Spirito di Sessia zu Rom ist eine schöne 
Verkündigung von seiner Hand, und noch bemerlsenswerther eine 
ähnliche Darstellung in der Capelle a1 Giesix daselbst. 
Valerimii trat zu Rom in den Jesuitenorden und starb zu An- 
fang des 17. Jahrhunderts im hohen Alter. J. Malham stach nach. 
ihm ein Bild der Verkündigung. 
Valeriam, Giuseppe, Maler von Rom, war Schüler von G, mm, 
und gelangte als Deeuratinnsmaler zu grossem Ansehen. E1- malte 
mit seinem Bruder Domenico Dccorationen für Schaubuhnel-L Dann 
verzierten diese liiinstler die k. Paläste zu 'I'uriu und Stupinigi. 
In der Carmeliterkirche zu Venedig sind Ornamente und Figuren 
von ihnen in Frescu gemalt. Auch Oclbilcler kommen vor, ge- 
wöhnlich architektonische Ansichten mit mytholugisclxeix und hi- 
storischen Sccnen. 
Giuseppe wucdc 1742 nach St. Petersburg berufen , um Deco- 
rationen für das k. Theater zu malen. Im Peterhuf und im Ya-
        

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