Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1816869
Valdivieso , 
Juan 
Jean. 
Valdor , 
317 
Valdivneso, Juan de, Glasmaler, war in der zweiten Hälfte des 
15. Jahrhunderts thätig. Von M97  99 malte er mit Juan de San. 
tillana einige Fenster im Dome zu Avilus. 
Im Jahre 1562 malte ein Diego de Valdivieso an den 
Fenstern der Cathedrale in Cuenca. Er besserte die alten Schei- 
ben ans, und ersetzte die fehlenden mit neuen. 
Gegen Ende des 10. Jahrhunderts hatte Luis de Valdivieso 
in Sevilla Ruf. Er fertigte sogenannte Sargas-Tapeten, welche in 
Wasserfarben bemalt waren, und häufig nach Amerika gingen. 
Pacheco findet diese Malereien zierlich. 
Vüldüf, Jean, Zeichner und liupferstecher, wurde nach eini en 
um 1590, nach anderen 1602 zu Lüttich geboren, und war ic- 
reits ausübender liünstler, als er sich in Paris niederliess. Er 
machte sich hier durch eine grosse Anzahl von zart ausgearbeite- 
ten Blättern bekannt, welche die Hand eines Goldschmieds ver- 
rathen. Valdor war aber {in der historischen Cumpusition erfahren, 
und könnte auch Maler gewesen seyn. Von seiner Auffassung hi- 
 sturischer Steife zeugt namentlich ein rosses von Franc. Colignon 
radirtes Blatt mit vielen Figuren, welches David und Abigail vor-- 
stellt, mit der Dedication: Supreniae llorentissimi imperii Intelli- 
gentiae nec non et Reginae prudentissimae adumbratain hanc pru- 
dentiae effigiem   cunsecrat Huiuil. Joannes Valdor Inu. et 
Delineavit  P. Mariette ex. H. I1 Z. [l L., Br. 18 Z. 2 L. 
Ueberdiess sprechen die unten verzeichneten Blätter von ihm. Das 
Todesjahr des Künstlers ist unbekannt. Nach 1650 SCheint er nicht 
mehr lange gelebt zu haben. Auf den frühesten Blättern nennt 
er sich Waldor. 
 1) Puget de la Sarre, nach G. Duffet, 8. 
2) Robert Bellarmin, 8. 
5) Heinrich Corvinus, Arzt, nach Anna Corvina, 8. 
4) Jesus filius Dei. Bruststück. J. Valdor inv. et fec. 1620, 8. 
5) Brustbild der Maria. Ecce ancilla Domini. Id. inv. et fec.ß. 
6) Der Kopf des Johannes auf einer Schüssel, nach G. Hont- 
horst. J. Valdor sc. 1625. Trelfliches, und sehr seltenes 
Blättchen, 12. 
7) Christus am Oelberlge, 12. 
3) läcce homo, rechts ilatus. Nach Parmeggiano. Joannes Val- 
or sc. ß. 
.9) Christus am Kreuze zwischen den Mördern, mit vielen F i- 
guren und Pferden. J. Callot inu. J. Valdur fec. 1608. H. 
 
10) Jesus Christus, stehend im Kniestiick, mit dem Kreuze. J. 
Valdor inv. et fec., 8. 
M) Maria mit der Iirone auf dem Haupte und das Jesuskind 
haltend, welches der Mutter eine Nelke reicht. Im Hinter- 
grunde Wolken. Gegenseitige Copie nach H. Wierx, wel- 
cher aber im Grunde sin ende Churherren aubrachte. Mich, 
Snyders excud. Schönes glatt, wahrscheinlich von Valdor, ß. 
 12) Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde sitzend, _8. 
15) Beata Virgu Gratia Valentina   Miriwllllä Clßfß- J. Val- 
dos sc., 8. 
14) Sancta Catharina. Begnum  Christi. J. Val- 
dor fec., 8-  
15) Büste des heil. Ignaz von Loyula, sehr zart gestochen, B. 
16) St. Anton mit Buch und Stuck. St. Antoine abbe et con- 
fesseur lait a Liege par W. 8.
        

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