Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1816776
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Wernaert 
Valckert , 
Valckenburg, 
Dmk- 
man eine Fontaine, auf welcher ein pissender Knabe steht. 
Links unten: W. V. Val. in fe., I2. 
5) Eine heil. Familie- Maria hält das Jesuskind in den Armen, 
welchem Joseph Trauben reicht. Halbe Figuren. Links im- 
ter dein Mantel der heil. Jungfrau: W. v. Valckert in. et fe., 
rechts 1612. Seltenes und schönes Blatt, (i. 
1;) Der barniherzige Samariter, welcher dein verwundeten Juden 
Balsam in die Wunde giesst. W. v. Valckert inv. et fee, 
Franciscus Hoiamis excud. Gut radirt, und selten, qu. fol. 
I. Vor der Adresse. Auf einer Auktion inMünchen 5 fl. 54 kr, 
II. Wie oben beschrieben. 
5) Das Abendmahl des Herrn, halbe Figuren. In der Mitte 
am Tische: W. v. Valckert in. et te. Seltenes Blatt, qu. 3, 
Bei Weigel 5 Thl. 
6) Der Evangelist Lucas bei der Staffelei sitzend, vor welcher 
ein Engel die Tafel halt. Links auf dem Tische stehen zwei 
Leuchter. Oben ist die Platte abgerundet, und zeigt iii dei- 
Mitte einen Stierkopt", in welchenuein Wappen mit drei 
Schilden sich befindet. Im Festen sind Faletten; Schürze. 
Meissel und Winkel angebracht. Unten links: W. Valkei-t 
m. 161a. H. 4 z. a L., Br. 1 Z. 0 L.  
 Dieses seltene Blatt beschreibt Frenzel ini Sternberg'schen 
Cataloge III. Nr. 1784, und glaubt. es diene als enibleiiia- 
tischer Titel zu einem Buche. Brulliot III. Nr. 1229 spricht 
von einem Titelblatt zur Ausgabe des Werkes von C. v, 
Mander. Amsterdam 1018. Für dieses Werk passt der Titel. 
Nach Brulliot scheint aber das Blatt wie folgt bezeichnet 
zu seyn: W. Val. Inue.. oder W. V. Val. 
7) Venus und Amor unter einem Zelte schlafend, auch Jupiter 
und Antiope genannt. Im Grunde bemerkt man zwei Satyrn, 
wovon der eine die Venus entblösst. Links unten: Wer. van 
Valckert in et fe. 1612. Seltenes Blatt, qu. ful. 
3) Eine geizige Alte, welche bei ihren Reichthumern vom Tage 
überrascht wird. Ein Krieger stosst nach ihr mit dem Dol- 
che. Halbe Figuren. Diens leven lie)dlich -  doodielh 
W. v. Valckert in. et fe. P. de Reygers excud. Kräftig m. 
dirtes und seltenes Blatt, gr. qu. 8. 
In einem Auktionsverzeichnisse von Montniorillon, Mün. 
chen 1845, finden wir einen ersten Abdruck vor der Adresse 
auf 9 fl. gewerthet.     
g) Eine eitle Alte im Atelier eines _lVIalers. Sie hält eine Rose, 
und wird von alten Gecken coeffirt, während um den ba- 
rocken Maler mit grossem Hute einige Critiker stehen. Oh. 
ne Namen, im Cataloge der Sternbergßchen Sammlung V_ 
Nr, 1391 dem Valckert muthmasslich zugeschrieben. Das 
Blatt ist frei und breit radirt, kl. qu. fol. 
Holzschnitte. 
10) Plato; Kopf in ä Ansicht nach links. In der Mitte unten: 
Plato, links W. V. V. inv., rechts: 1610, fol. 
lt) Charun. Männlicher, aufgeregter Kopf. Mit dem Zeichen, 
eben so geistreich als selten, fol. 
Valcltenburg, Dirk van, Maler, wurde 1675 zu Amsterdam ge- 
boren, und von Iiuilenburg und M. Musscher unterrichtet. Mm- 
lerweile erhielt sein Vater die Stelle eines Schullehrers in Canipen, 
wo sich jetzt der Bürgermeister Hermann von Vollnhoven seiner
        

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