Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1816603
Valflard . 
Pierre 
- Vagedei. 
391 
Aufenthalt gefährdete, ging der Künstler mit Hupe nach England, 
wo mehrere seiner Hauptwerke zu suchen sind. Unter diesen 
nennen -wir des Monument der Gattin des Sir Edvvard Loekyer 
in der St. Andreasliirche zu Plymouth mit einem Basreliel" im anti- 
ken Style, und dann die allegorische Gruppe im Frontispiee des 
Asselauranzgebäudes in Salisbury, abgebildet in de Basfs Annales 
du salon de Gand pl. 45 und 75. Im Jahre 1811 kehrte er nach 
Geut zurück, wo er der Akademie mehrere seiner Skizzen und 
Modelle vermachte. Die Gesellschaft der schönen Künste ernannte 
ihn zum Zeichen der Würdigung seiner Verdienste zum Direktor, 
der liünstler verlebte aber dlß letzten Jahre seines Lebens in ei- 
ner ehrenvollen Unabhängigkeit auf seinem Landgute an der Lys, 
und starb 1824. 
Vaillard, Pierre Antoxne Augustin, Maler, geb. zu Paris 1171, 
war Schüler von Regnault, und befolgte als solcher nicht die 
strenge Richtung, in welcher sich David gefiel, welcher die Antike 
und das republikanische Alterthum apotheosirte. ValTlard studirte 
zwar ebenfalls die plastischen Werke, und in seinen bessten Bildern 
kommt er David nahe, er begnügte sich aber meistens mit dem 
Gliedermannc, und wann es galt, Iiraft und Energie des Ausdruckes 
und der Bewegun zu erzielen, verfiel er nicht selten in theatralische 
Uebertreibnng. Es finden sich aber auch schöne und werthvulle 
Gemälde von ihm, besonders unter seinen kleineren historischen 
Darstellungen und Genrebildern, welche treiflieh colorirt und fleis- 
sig behandelt sind. Einige seiner Werke sind in ständigen Galle- 
rien. Das grosse Bild, welches den Tod des Bernard Dugueselin 
vorstellt, und 1806 zur Ausstellung kam, ist in llennes, bekannt 
durch den Umriss bei Landen, Annales XIV. Nr. 35. Der Pausanias 
franeais p. 255 gibt ihm keineswegs ein ehrenvolles Zeugniss. Im 
Museum zu Dijou ist ebenfalls ein grosses Gemälde, Elektra und 
Orestes vorstellend, und umrissen bei Landen. In St. Marguerite 
zu Paris ist ein 13 Fuss hohes Bild, welches St. Margaretha vor- 
stellt, wie sie der Vater verstösst. In der Orleanischen Grabkapelle 
zu Drecy ist der Tod des heil. Ludwig, und in St. Ambros zu. 
Paris dieser Heilige, wie er einen arianischen Priester vor der Wuth 
des Volkes rettet. Im Jahre 1819 malte er im Auftrage des Mini- 
nteriums für die Stadt Pan ein grosses Bild: Heinrich IV. in Notre- 
Dame, am Tage seines Einzuges in Paris. Eine grosse Anzahl von 
anderen Gemälden verzeichnet Gabet im Dictionnaire des artistes 
de Pecole francaise, darunter Darstellungen aus der alten und mit- 
telalterlichen Geschiehte, und Genrebilder. Im Jahre 1824 restau- 
rirte er einen Theil der Malereien in den Gallerien des Schlosses 
zu Versailles, und in der Gallerie der Diana in den Tuilerien. Dann 
decorirte er auch Kirchen und Paläste in Oel und Fresco. Zu sei- 
neu letzteren Arbeiten gehören etliche Darstellungen aus dem Le- 
ben Napoleons, und Scenen aus der Juliusrevolutton von 185g, 
Der Künstler war Hofmaler des Herzogs von Orleans, und starb 
um 1840. 
Migneret stach den Tod des Moliere, eines_der schönsten 
Bilder des Meisters. Ein anderes schönes Bild: Le einen de Phospice, 
ist ebenfalls durch liupferstich bekannt, so wieder Blinde mit 
dem Hunde (le chion et Paveugle). 
Vage, PGPIIIO dßl, s. Buonaeorsi. 
Vagedes , 
boreu , 
August 
und war 
V00, Maler, wurde um 1785 in Bückeburg ge- 
vermuthlich der Sohn des Architekten Clemem 
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