Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1816283
Urbansky , 
J oh. 
Georg. 
Urbinas , 
Cai- 
259 
   Bildhauer, War um  in Breslau 
thiiti . Er fertigte eine Nlengc von Heiligenstatuen, die sich in 
der Eiirche der Stadt finden. 
Ürbin , 
heisst 
SC- 2 
der Mcdailleur F. 
irrig 
de 
Urbain. 
Urblna, DIGgO dB, Maler von Madrid, wird von Don Antonio 
Ponz in der Viage de Espanna XIII. mit Juan de Urbina verwech- 
selt, welcher ihm aber an Iiunst nicht gleich kommt. Dicgu malte 
1570 mit Alonso Sanehcz (Joello die Festdecoration beim Einzuge 
der Donna Anna von Ocsterreich, der Gemahlin des liönigs l'hi- 
lipp II., in Madrid. Nach einem Doeumente von 11. September 
1572, welches Cean Bermudez, Diccionario hist. V. 91„ zur Kunde 
bringt . malte Diego, damals I-Iofinaler des Königs, die biblischen 
Darstellungen, welche den Altar der Hauptliapelle in der Kirche 
des hl. lireuzes zu Seguvia zieren: die Verkündigung und die 
Himmelfahrt Mariä, die Auliindung des hl. Kreuzes und die Wun- 
der bei derselben, die "Auferstehung und die Hllllfllßlfßllftidiß 
Herrn. Die Figuren sind unter Lebensgrösse und gut geordnet. 
Auch das Colorit ist schön. Der Künstler machte auch die Zeich- 
nung zum Altare und zum Schnitzwerke, und bediente sich zur 
Ausführung eines Schülers des Becera. _Im.Jahre 1575 erhielt er 
andere Aufträge, ,wie Bermndez aus Archivalten ersah, es ist aber 
nur von acht Bildern im Allgemeinen die Rede, ohne Bezeichnung 
des Inhaltes. Die Prinzessin von Portugal liess dagnals für das 
Kloster de las Descalzas reales in Madrid vier Bilder ausführen, 
welche dem Diego de Urbina übertragen wurden. Im Jahre 1575 
vollendete er die Malereien des Ilauptaltares in der Kirche zu 
Espinar. Die Ausführung hatte frither S. Coellu übernommen, 
übertrug aber dann die Bilder dem Francisco Giralte. Später 
übernahm er mit Greguriu Martinez die Arbeiten des Hauptaltares 
i der Cathedralc von Bourgos uni den Preis von 10000 Dukaten. 
Die Künstler arbeiteten drei Jahre daran, und 1594 war er fertig. 
C. Berruudez fand über diese Werke urkundliche Quellen, Dicc. 
hist. de lus profesorcs de las bellas artes, l. e. 
Urbma, Jllan de, Maler von Madrid, war Schüler von A. S. Cuellu. 
uiul wird von Butron, Carclucho und andern Schriftstellern un. 
ter die Künstler gezählt, welche das Escorml mit Gemälden ver- 
ziert hatten. D. Ant. Pony legt ihm ein Bild des heil. Justus bei, 
und sagt, es sei in der Kirche. C. Bermuclez, (Dicc. hist. etc. V. 
94, durchsuchte aber alle Bilder der Kirche, und fand kein Werk 
von der Hand dieses Meisters, Der liüxxstler scheint früh gestor- 
ben zu seyn. Lupe de Vcga singt im Laurel de Apolo von ihm: 
O generoso Urbina, si vivieras, 
Y ä retratar al grau Paruaso fueras, 
Que lienzo tan hermoso y de tan raras 
Figuras que dexaras 
 A1 sol del muuclo, al inmortal Felipel 
Urbinas , 
Rafael , 
Santi 
(Sanzio) von Urbino. 
Urbinas, Gwetßnlls, Hupferstecher, ist wahrscheinlich Eine Person 
mit Gio. Battista Gaetano, und lebte in der ersten Häll-"te des 17. 
J ahrhund erts. 
1) Christus mit der Dornenkrone, nach G. Reni. Cajetaxxus 
Urbinas sculp. fol. 
17'"
        

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