Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1816030
234 
Uuxbach , 
J on-as. 
Umbach war Hofmaler des Bischofs von Augsburg und starb 
11111 1700. M. Kiissel (1652), G. G. Kilian, P. Iiilian, Joh. Frank 
und H. F. Raidel haben das Bildniss dieses Meisters gestochen. 
Stiche nach J. Umbach. 
B" Tlriumphus Corporis et Sanguinis Christi, gestochen von M, 
usse .  
Grosse These mit Maria und dem Iiinde in einem Iirauze von 
Früchten, gest. von B. liilian.  
 Die Heiligen des Benedictiner Ordens, gest. von B. Ktlian, 
Ehlnger, Waldreich und Frank, 24 Blätter, 8- 
Die Geschichte der heil. Idda, gest. von B. Iiilian, 3. 
Der heil. Jodocus von Christus gekrönt, von B. Iiilian gesto- 
chen, gr. fol. 
Eine Frau vom Engel begleitet, gest. v. G. li. Wolfgang. 
Die Hirten beim Nachtessen, gest. von_J. E. Haid, qu. tol- 
 Templum honoris, grosse These mit einem Prälaten , der die 
Didication hinnimmt. Die Religion, die Hunste und Wissenschaf- 
ten sind durch allegorische Figuren dargestellt. Geßt- VOR M. 
Kiissell. 
Grosse These mit einem Gerichtssaale und dem Richter, von der 
Gerechtigkeit und der Iilugheit umgeben. GßSt. von P- Iiiliun- 
Grosse allegorische Darstellung. Prometheus belebt mit dem 
göttlichen Feuer die Statue, Pandora reicht dem Epixnetheus die 
verhängnissvolle Büchse, welcher sie zum Verderben öffnet. Den- 
calien mit Pyrrha, wie sie Steine werfen.  
Grosse Vignette mit vielen allegorischen Figuren, grossten- 
theils in phantastischer Gestalt. Gest. von C. A. Wolfgang. 4- 
Landsehaft mit Felsen und zwei Wanderer. Gest. von G. A_ 
Wolfgang,  
Landschaft mit einem Hirten an der antiken Fontaine, gest. von 
demselben, gr. qu. 3.  
Dieselbe Landschaft mitAenderung, und schönen Fernen, gß 
stechen von B. Zech, gr. qu. 8. 
EineFolge von vier Landschaften mit dem Titel: Bella Bele 
luina Bella, auf dem ersten Blatte. Am Fusse der Fontaine 
ruht Herkules. Das zweite Blatt stellt eine wilde Gegend mit dem 
Panther dar, der ein Schwein verfol t. Das dritte zeigt einen LGQ- 
pard, der einen Hund zerfleischt. läas vierte eine Löwin, wie sie 
eine Kuh erwürgt, Gest. von G. A. Wolfgang 1663. gr- 4- 
Eine Folge von 16 Blättern mit Ruinen, unter_dem Titel; 
Ruinarum harum Inventori D. Jonae Umbach Pictori, lnsigni liaee, 
aqua forti didueta tentamina D. D. Bernardus Zech, fol. 
Ein Plan von Augsburg, gest. v. M. I-IalTner.  
Eigenhändige Badirungen. 
Uxnbach hat eine Anzahl von 200 Blättern radirt, meistens im 
kleinen Formate. Sie sind leicht und geistreich behandelt, aber 
grösstentheils- selten zu finden. In der Winklefschen Sammlung 
war fast das vollständige Werk des Künstlers. Eben so zahlreich 
fvßren dessen Blätter in der Sammlung des Grafen Sternberg, und 
1m BigaPschen Cabinet. Die meisten sind mit dem Namen des 
Künstlers (Vmbach) bezeichnet, andere mit einem Monogramrne 
oder mit den Initialien J. V. fe. und F. Die ersten Abdrücke 
sind vor der Adresse: C. P. S. G. M. Haered. Jer. Wolßij ex. C_ 
A. V. Das Furmat ist unter 12., 12. in die Höhe oder in die Quer, 
3. in die Höhe oder in die Quer, die wenigsten Blätter sind 4, 
und lsl. 4.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.