Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1816012
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Ulrich , 
Heinrich. 
Ulrich , 
Jakob. 
61) Eine Folge von 12 Blättern mit Landschaften und Figuren 
im Costüme der Zeit des Künstlers. D. G. Weyer in. Lleiu- 
rich Ullrich Nurimbcrgae sculpsit excudit 1601- Diese Na- 
 men stehen auf dem ersten Blatte. Rund. 12. 
62) Eine Folge von 12 Blättern mit verschiedenen Vögeln. Nr. 
1 nntgn bezeichnet: H. Ullrich scalpt. Br. Ö Z. ,7 L. H. 
1 Z. L. 
65) Ein Hirschkalb. A. MDCIlIrist das Hirsehkalb im Amt 
Cadolzburg gefunden, so zween Schliind wie auch im Leib 
alles deduppelt gehabt. Heinrich Ullrich scalp. r. qu. 4. 
64) Das Wappen des Christoph Fiirer, für dessen ätinerarium, 
Norimb. 1621. Mit dem Monog-ramm, 4. 
65) Ein Titel mit vielen Wappen, 8. 
66) Das Vorscliriftenbuch des C: _F. Brachte]. Nürnberg 1605, 4. 
67) Ein eigenhändiges Vorschrxitenbueh- Nürnberg 1605. B, 
Caymox exc., 4.  
Ulrlßll, HCXIlrlCh, Maler und Iiupferstecher, wird von Heinecke, 
Idee gäneral p. 49g. genannt. Er soll um 1655 in Nürnberg ge. 
lebt haben, und somit könnte er der Sohn des obigen Künstlers 
gewesen seyn. Die im Artikel des älteren H. Ullrieh erwähnten 
Bildnisse, welche gewöhnlich solche dieses letzteren gelten. könn- 
ten den jüngeren H. Ullrich vorstellen, da eines die Jahrzahl 1655 
trägt. Das von Böner gestochene Bildniss dürfte jedenfalls jenes 
des H. Ullrich jun. seyn. 
Fiissly kennt folgende, nach ihm gestochene Blätter: 
Das Bilclniss des Herzogs Heinrich Ludwig von Braunschweig. 
von einem Ungenannten gestochen. 
Vinea spirltualis, i. e. Marter Christi und seiner Apostel. A, 
E. sc. 
Ulflßl], Heinrich JüCOb, Maler, geb. zu Zürich 1798, Wllfdß Vgn 
seinen Aeltern zum! Iiaufmannstanile bestimmt, und konnte daher 
nur in Nebenstunden sich der Iiunst widmen, worin er es aber 
bald zu einem nicht ungiinstigenllesultate brachte. Dennoch blieb 
er Kaufmann, und erhielt 1816 eine Anstellung im Hause Paturle 
zu Paris, in welchem er sechs Jahre arbeitete, so dass ihm zur er- 
fol reichen Iiunstiihung wenig Zeit übrig hlieb. Doch besuchte 
er äiiiulig die Gallerie des Louvre, und endlich ergab er sich aus- 
schliesslich der Malerei, worin ihn einiger Unterricht im Techni- 
scheu in kurzer Zeit weit förderte. Im Jahre 1328 widmete er der 
Marinemalerei seine ganze Thiitiiäicit, wozu ihn sein Aufenthalt 
in Neapel besonders ermunterte. lrxch fand hier volle Anerlsen- 
nung, und wurde zum lälhrenprofessor der k. Akademie ernannt; 
allein das Clima ewang lllIl zur Iluckkehr nach Paris, von wo aus 
er später eine Rclse nach England und Holland unternahm. Die 
Natur und die Iiunstschätze jener Länder hatten auf seine Rieh- 
tung den wohlthätlgsten Einfluss. Seit 185g lebt der Künstler in 
Zürich, wo er eine der Ilauptsuitzen der gegenwärtigen landschaft- 
liehen Kunst ist.  
Ulrich malt mit Vorliebe Marinen, Stürme, brennende Schiffe 
u-S-Wq mit wohlberechneter StaHTage, und gen-ähnlich in grösserem 
Formate. Doch kommen auch kleinere Bilder ähnlichen Inhalt; 
 vor, Welche durch ihre Motive anziehend sind. Dann malte er 
auch einige Thierstiickc, besonders Füchse. Selten kommen Still- 
leben vor. Au seine Gemälde in Oel schliesst sich dann eine he- 
deutende Anzahl von Aquarellen, welche zu den schönen Arbeiten
        

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