Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1815862
Uilemvaal, 
Joachim. 
Ulerick, 
Pielcr. 
217 
ausgeführt, in der Weise von J. Cats. Sie sind eben 
geistreich behandelt. Starb zu Amsterdam 185i. 
S0 
schön 
als 
Üitewaal , 
Joachim, 
s. Uytenwael. 
Uithoeck, 
Hendrick, 
Vythoeck. 
Ulbnch: lgnßz, Maler, war in der zweiten Hälfte des 18- JßllThun- 
dßrlS in Böhmen thätig. Er malte historische Darstellungen, und 
machte sich durch Copien bekannt. Starb zu Marienschein bei 
Töplitz 1300. 
Ulbricht, J. F. Maler, arbeitete um 1790  1805 zu Frankfurt 
am Main. Im Jahre 1798 malte er das Bombardement der euanxl- 
ten Stadt durch die Preussen und Hessen, ein grosses Nacitstück. 
Ulefeld, ElOOIIOPEI ChTlStlHEl, die Gemahlin des unglücklichen 
dänischen Staatsministers Grafen Corfiz Ulefeld, und Tochter des 
liüni s Christian IV., erlernte am Hofe ihres Vaters bei C. van 
Manier jun. die Malerei. Es finden sich schöne Miniaturbild- 
nisse von ihrer Haml- Auch sticlite sie solche mit grnsser Kunst. Auf 
dem Schlosse Rusenberg sah man von ihr ein grusses gestielstes 
Bildniss des Iiöni s Christian V. Dann hossirte sie auch Bilder 
in feiner Erde. Aäle diese Arbeiten wurden bewundert, und die 
Dame selbst galt für eben so schön als geistreich. Sie theilte mit 
zärtlicher Liebe das Unglück ihres Mannes. In C. Hofmannk Por- 
traits historiques des hummes illustres de Danemarlr {M9 ist das 
Bildniss dieser Gräfin, von J. Folkema gestochen. Sie sitzt auf 
dem Schoose ihres Mannes und umarmt diesen. 4. 
Gräfin Ulefeld starb 1698 zu Mariaboe auf der Insel La- 
land, im 77. Jahre. Ihre Tochter Helena Christina war ebenfalls 
in der Malerei erfahren. Starb 1677 im 54- Lebensjahre. Vergl. 
Thurae gynucaeurn Daniae. 
Ulenbrock , Rombolt van, Maler, arbeitete um 1550 in Dan- 
zig, ist aber nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt. Er malte 
Genrcbilder und leblose Gegenstände, besonders Iiiichengeräthe: 
Brulliut, Dict. des monogr. IlI. N0. 1258, erwähnt ein Gemä de 
aus der Sammlung des Bischuts von Rieg in Au sburg, welches 
drei blinde Bauern oder Bettler im Strelte vorsteält, ungefähr in 
der Manier von Cuyp genmlt. Das Bild ist aber nur als Feistrel-P 
ehe, kühn hingemachte Skizze zu betrachten. In den Ha btinten 
scheint der Hulzgrund durch. Als Bezeichnun dient eine Eule- 
Links von dieser steht: darh, rechts: Broug oder Bark. l-Brulliot 
glaubt, darunter könnte Ulenbrock zu Verstehen seyn. DIE Eule 
 im Holländischen Uyl oder U1  wäre demnach eine Anspie- 
lung auf den Namen des lYIeistcrsJ 
Ulericli, Pxeter, Maler, geb. zu Courtray 155g, war der Sohn ei- 
nes Advokaten und hatte in seiner Jugend mit vielen Hindernissen 
zu kämpfen. Den ersten Unterricht ertheilten ihm W, Snellaert 
und C. van Ypern, und als, das erste Bild. in Oel nennt man die 
Anbetung der ehernen Schlange, welche er nach einem holländi- 
schen Meister copirt hatte, vielleicht nach Stradanus, welcher ihm 
ebenfalls Unterricht ertheilte. Hierauf begab er sich nach Ant- 
werpen, um unter Jacob Fluris sich weiter auszubilden, zuletzt 
aber nach Venedig, wo er in Tinturcttds Schule Aufsehen erregte.
        

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