Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813846
Torotore] , 
Jean. 
15 
französischen und lateinischen Inschriften, die immer mit bcwveg- 
liehen Lettern gedruckt sind. Direktor Frenzel fand aber in der 
Sammlung des Grafen Sternberg-Manderscheid auch ein Exemplar 
mit dentsehetn Text, 26 geätzte und 15 in Holz geschnittene Blät- 
ter, mit dem Titel: Der erste tail Mancherlayen gedenk- 
wurdlger historien von Krieg, Mord etc. abconterfeut. 
Einige dieser Blätter sind nach Frenzel bezeichnet: Perrissim fecit 
1576  andere: Tortorel fecit. Einzeln sind diese Blätter im 
Sternbergsclten Catalng IV. Nr. 18 nicht beschrieben, und somit 
kennen wir leider nicht angeben, ob darunter radirte Blätter ent- 
halten sind, welche läobert-Dumesnil nicht sah. Eine andere Frage 
ist es, uh die Blätter mit deutschen Inschriften Copien nach den 
französischen seyen? Diess scheint nicht der Fall zu seyu, denn 
llobert-Duinesnil sagt. dass die Ausgaben dieses Werkes sehr zahl- 
reich gewesen seyn müssen. Man könnte sumit auch auf Deutsch- 
land Rücksicht genommen haben. Nach diesen Ausgaben würden 
sich etwa folgende Klassen bestimmen lassen: 
I. Die Ausgabe der geätzten Folge von Blättern , wenn sie je 
in 40 Blättern existirt. 
a) Mit lateinisehem Titel und mit lateinischen Inschriften. 
b) lNTit französischem Titel und mit französischen Inschriftexi. 
Die Blätter dieser Folge sind alle selten, und einige sehr 
selten zu finden. Die Abdrücke mit latcinischem Texte sind 
die ältesten und bessten. Die mit französischen Inschriften 
sind im alten Drucke ebenfalls sehr schön. Beide Sorten 
sind ohne Nummern. 
Il. Die Abdrücke mit den Nummern. sowohl jene mit lateini- 
scliem als mit französischem Text. Sie erreichen im Drucke 
nicht mehr die Schärfe und Frische der früheren Exemplare, 
und erscheinen, je nachdem die Platte abgenützt ist, bereits 
sehr schwach im Drucke. Ein vollständiges Exemplar der 
geäitzten Blätter konnte Robert-Dumesnil nicht finden. 
III. Die durch die Holzschnitte ergänzten Exemplare. Die Ra- 
dirungexi können von den beiden oben genannten Sorten 
seyn. Die Holzschnitte haben denselben Text, wie die ge- 
iitzten Blätter, und sind im Drucke, wie die ersteren ver- 
schieden. 
IV. Die Exemplare mit deutschem Text, in Radirungen und 
Holzschnitten bestehend. Original oder Copie? 
V. Die culorirten Exemplare. Solche finden sich mit lateini- 
schem und mit französisehem Text, sie sind aber schlecht 
illuminirt. 
 
Verzeichniss der Blätter nach Robert-Dumesnil. Etliche der- 
selben haben wir schon im Artikel von J. Perrissin genannt, da- 
mals konnten wir aber den Peintre graveur franeais noch nicht 
benützen. Die Blätter sind in gr. fol.  
i) Der Titel. Wie oben angegeben. Er kommt mit lateini- 
sehenx, französischem und deutschem Text vor. Robert-DU- 
mesnil gibt nur den französischen Text, in "der Orthographie 
der Zeit. 
2) La Mercurialle tenue aux Augustins ä Paris le 
10. de Juin, 155g, on le läuy Henry 2. y "fut Cll P0P" 
s nnn e. Der Iiöxiig simt unter dem Thronhimnmcvl, und die 
Schutlenguule führt mit anderen Gefangenen den Raih Annß
        

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