Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1815106
Willem. 
Tschclcbi , 
Lewni. 
141 
netianischo Gesandte A. Confgrini habe 1474 in Moskau zierliche 
Vasen von ihm gesehen. Tnlon lebte damals in jener Stadt. 
'I"Sas, Willem; Zeichner unyd Maler, war 
thätig, damals noch ein junger Künstler. 
um 
1845 
in 
Brüssel 
'l'schßggßny, C311, Maler, machte seine Studien an der Akademie 
in Brüssel, und trat um 1840 daselbst 511a ausübendcr Künstler auf. 
Er malt Landschaften mit Vieh, besonders Pferden, welche den 
besstell Bildern des A. Adam gleiclikomxnen: Seine Gemälde sind 
von grossenx Reize der Färbung, und mit gewissenhaftem Fleisse 
vollendet. Doch auch seine übrigen Viehstlicke gehören zu den 
interessantesten Leistungen der neuen belgischen Schule, da Tschag- 
geny ein ebenso tüchtiger Figurenmaler ist. 
Tscllilggcny, Edmülld, Maler, wahrscheinlich der Bruder des 
ruhigen Künstlers, hat ebenfalls in Brüssel seinen Ruf begründet. 
Er malt Landschaften mit Vieh, in Auffassung und Durchbildung 
gelungene Bilder , und von reizender B'ärhu_ng. Auf den Kunst- 
ausstellungen zu_ Brüssel sah man seit einigen Jahren Werhe 
von diesen beiden Iiiinstlern, gewöhnlich Landschaften mit Thie- 
ren, und auch Genrebilder.  
E. Tscha geny hat in neuester Zeit auch einige Blätter radirt. 
B. Weigel, äiunstkatalog Nr. 17257, nennt zwei dieser Blätter, 
wovon auf chinesisches Papier nur sechs Abdrücke existiren. 
Er werthet das Blatt auf 5 Thaler. 
1) Zwei Kühe auf der Weide. E. T. 1845, qu. 8. 
2) Eine in einer Landschaft gegen links gehende Kuh. E. T. 
mai 1845. Nr. 2., qu. ß.  
TSCllBdrln, IWHH, Maler zu St. Petersburg, machte sich durch 
seine architektonischen Ansichten einen riihmlichen Namen. Er 
malte acht grusse Ansichen der lmstsehlösser Pawlowvslay, Gatschina 
und Peterhef in Oel, welche im Antiltensaale des Miehailbwski- 
schon Palastes in St. Petersburg aufgestellt wurden. Die Atlsicht 
des Schlosses Pawlowsky sollte 1305 zu Paris in Kupfer gestochen 
werden, der Künstler starb aber um diese Zeit. 
Dieser Tschcdrin ist vielleicht der Vater des Malers Tsche- 
drin, welcher in Diensten des Kaisers Alexander I. stand, und 
den Ruf eines tüchtigen Meisters hatte. Er malte Bildnisse und 
Schlachten. 
Dann lebte auch ein Bildhauer dieses Namens in  Peters- 
burg. Er fertigte schöne Büsten deren sich in den Palästen der 
genannten Stadt finden. Im k. Schlossc sind von lhmustatuexl 
der Venus und des Mars. Auch andere kaiserliche Palnste ver- 
zierte er mit Werken, welche einen talelntvollen Meister verrathen. 
Er wurde Direktor der k. Akademie und starb 1825 im 76. Jahre. 
Tschedrin , zvvei 
desselben. 
jüngere 
Künstler], 
als 
Iwan, 
obiger 
den 
Artikel 
Tschega, s. Schegh. 
CrSGhGlGbi, Lewni, Iiofnmlur des Grosssultans Mustapha II.. 
malu: um 1700 im Aultragc desselben 22 Bildnisse der türkischen 
liaiscr von Usmzul bis au! Muslaplnzl. Diese Portraitc wurden auf-
        

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