Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1814746
Johann. 
Trömh , 
Troger , 
Paul. 
205 
5) Max Piccolominis Tod, nach F. Dictz, Geschenk des Ba- 
dischexi liunstverems für 1355, gr. qu. ibl. 
6) Die Feierstuxide im Kloster, nach A. von Bayer 1839, gr. fol. 
7) Die Galathea. nach Rafael 1855, qu. fol. 
8) Die Strafe des Amor und der Psyche, fol. 
g) Das Halleluja, nach Hzmsoon für das 11. Heft der neuen 
Malwerlse aus München 1842, roy. fol. 
10) Die Gefanäennehmung eines österreichischen Generals durch 
Polnische blauen, nach D. Monten, qu. roy. fol. 
I1 ) Der Dogenpalast von Venedig, nach W. Gail, für das Werk: 
Neue Malwerke aus Müucheil, Q. Heft 1341, roy. fol. 
TFÜSCh, Johann, Zeichner und liupfersteeher von Thunstetten 
im Canton Bern, verlor in seiner Jugend den rechten Arm, und 
musste daher die Linke zur Arbeit verwenden. Er zeichnete Pro- 
spekte, die er theils in Kupfer radirte, und in Farben ausmalte. 
Starb um 1812. 
1) Das Bad bei Langenthal, F01. 
2) Das Biirgisweiler Bad im Canton Bern, fol. 
5) Das Iiluster St. Urban im Canton Luzern, fol. 
4) Harrisuifs Stahlfabrik zu Burgdorf, eines der bessten Blät- 
ter des Meisters , fol. 
5) Mehrere Copien nach Blättern-im helvetischen Almanach 
von 178i, 80 und 38, kl.  
Tfösel, Jßhaflll, Maler und Iiupferstecher, war um 1614!; thätig. 
In diesem Jahre radirte er das Bildniss des Rechtsgelehrtexx Ant. 
Otzxzliuä für J. P. Thomassini Elogia virorum illustrium. Patavii 
16 , . 
Trog s 
der abgekürzte Name von 
Paul Trogen 
auch P. Trogg. 
Troger, Anton, Landsuhnftsmaler, arbeitete in Wien, und wurde 
lMitglied der k. k. Akademie dascllfst. Starb 1325 im 70. Jahre. 
Tfßger, P3111, Maler-ä geb. zu Zoll bei Welsberg im Pusterthale 
1993, war der Sohn eines_ Schneiders , und zeichnete und malte 
schon als Knabe mit Vorliebe, so dass sein Talent zur Kunst ent. 
schieden sich aussprach. Er hatte damals noch keinen Mei- 
ster, fand aber an dem Grafen Lactantius von Firmian bald einen 
Gönner, welcher ihn bei Joseph Alberti in Fleims in die Lehre 
gab, und ihm dann Gelegenheit verschaffte, zu Venedig und in 
Bologna seine weitere Ausbildung zu verfolgen. S. Mannigo, Pia- 
zetta, G. Crespi, Solimena und S. Concha werden als diejenigen 
genannt, welche dem jungen liiinstler mit Rath und That an die 
Hand gingen. Hierauf begab sich Troger nach Wien, vvo er viele 
Aufträge erhielt, und bald als einer der berühmtesten Künstler der 
Stadt galt. Nach van Schuppenß Tod übernahm er als Cammer- 
maler die Leitung der Akademie, zog sich aber von der Anstalt 
zurück, als 1759 Meytens zum wirklichen Direktor ernannt wor- 
den war. In den Kirchen von Oesterreich findet man viele Bilder 
von ihm, sowohl in Oel als in Fresko. In der k. k. Gallerie zu 
Wien ist ein lebensgrosser Christus am Oelberg mit dem Engel, 
eines der bessten Werke des Meisters, welcher für seine Zeit im 
Allgemeinen einer rühmlichcn Erwähnung verdient. Seine Lei- 
stungen sind mit dem Nlassitabe der damaligen italienischen Schule
        

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