Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Torre, G. - Veiss, R.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813556
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1814731
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Trochon, 
Antoine. 
Tröndlin , 
Ludwig 
Sigm. 
Trochon oder Tronchon, Antoine oder A. 3., Kupfeme. 
eher, war ein Zeitgenosse dess N. N. Coypel, nach welchem ful- 
gende Blätter radirt sind: 
1) Galathea auf dem Meere, qu. fol. 
2) Die schlafende Venus vom Satyr belauscht, in ovaler Ein- 
fassung. Anton Trocbon sc. ful. 
5) Die Jahreszeiten, durch Iiincler vorgestellt, welche mit Guir- 
landen spielen, in ovaler Einfassung. A. R. Trochon exc. 
qu. fol. 
4) Eine Gruppe von Genien auf Wolken mit einer Cartuuche, 
oben das Wappen von Frankreich. Trochon sc., gr. ful. 
Trocllker, , nennt sich der Verfertiger eines Sehwarz-kunstblattes, 
über dessen Lebensverhältnisse nichts bekannt ist. Dieses Blatt 
ist nach Breckelencamp, dem Schüler des G. Dow gefertigel. und 
ganz vorzüglich in der Arbeit, jener des W. Vaillant ähnlich. 
Laborde (Hist. de la maniere nuire p. 558-) glaubt, dass durch 
irrige Sehreibart J. Stulker darunter zu verstehen sei. 
Eine Alte mit schwarzer Haube hinter dem Tische sitzend, 
auf welchem Kohl, Rüben und Zwiebel liegen. Unten steht: Bre- 
ckelenkamp pinx. J. Troclslser. H. 4 Z. 8 L., Br. 5 Z. 9 L. 
Trvebßr, Johann, Maler, lebte um 1590 zu Halle im Magdebur- 
gischen. Er malte an der Emporkirche bei St. Moriz daselbät bib- 
Jische Darstellungen. Oleari Halygraphia p. 505. 
Troeber, ClIPlSIOPlI, Maler zu Leipzig, erhielt 1671 das Mei; 
sterrecht daselbst. Auf dem Rathhause daselbst ist sein Probestiick 
mit der genannten Jahrzahl. Es stellt eine Scene aus dem Leben 
Jesu dar, erwähnt von Steppner, Inscriptiones Lips. p. 322. 
TPOdOUX, Henry, Bildhauer zu Paris. ein jetzt lebender Iiünst- 
1er. Es finden sich Basreliels und Portraitmedaillons von ihm. 
Tröndlm, Ludwig Sigmund, Iiupferstecher und Lithograph, 
wurde 1798 zu Freiburg geboren, wo ihm sein Vater, ein Hofga- 
richtsrath, eine sorgfältige Erziehung gab. Im Jahre 1827 ging 
er nach München, um an der Akademie der Künste sich in der 
Malerei auszubilden, und er hatte schon einige glückliche Ver- 
suche emacht, als er sich unter Amslerk Anleitung der Iiupfer- 
stecheriunst widmete, (118 er aber zuletzt fast ausschliesslich mit 
der Lithographie vertauschte, welche ihm eine ziemliche Anzahl 
von schönen und grussen Blättern verdankt, deren mehrere aln 
Kunstvereinsgeschenhe dienten. Tröndlin lebt noch gegenwärtig 
in München der Kunst. 
1)' Das Bildniss des Malers D. Monten, nach Schön, k]. Pol. 
2) Das Standbild Göthäs, nach Rauch in Kuyfer gestochen, fol. 
5) Das Abendmahl des Herrn, nach dem Stiche von R. Morg- 
hen sehr genau lithographirt, für die Herrmandsche Kunst- 
lxandlung in München, gr. qu. fol. 
Es gibt Abdrücke auf weisses und chinesisches Eäipier. 
4) Ai-miuius im Treffen auf dem Iditaviso  Felde, nach W. 
Llndensehmitvs Gemälde im Besitze des Herzogs Leopold 
von fBladeu, für den Kunstverein in München 185g, gr. roy. 
qu. o .
        

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