Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1808729
Talpa , 
Bartolo. 
Tamburini , 
Sebastiano. 
93 
Früher, im Jahre 1671, baute er den Palast des Herzogs von 
Iiingston zu 'l'horeshy in Nottinghamshire, welcher nach einigen 
Jahren ein Raub der Flammen wurde. Auch die Paläste Dyn- 
lmmhuuse (Gloucestershire) und Swallowfield (Berlashire) sind 
sein Werk, von welchen der erstere besonders gepriesen wurde. 
Dieser berühmte Künstler starb um 1690. A. Bannerman hat 
sein Bildniss gestochen. 
Sein Sohn John Talrnan war Dilettant, und besass eine vor- 
zügliche Kunstsammlung. 
Talpa, Bartolo, Medailleur, blühte im letzten Viertel des 15. 
Jahrhunderts, ist aber nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt. 
Iils finden sich indessen zwei schöne Schauiniiiizeii von ihm, die 
seinen Namen tragen, und lebensvulle Bildnisse der Markgrafen 
Ijedericu und Francesco Gnnzaga von Mantua enthalten. Im 
Revers der einen mit dein Bildnisse llfedericds befindet sich eine 
mit Ilenlieln in Form des Dreieclies versehene Tafel mit den 
Buchstaben EPO., und unten steht der Name des Künstlers: BAB- 
TVLVS TALPA. Auf der anderen Denluniinze, mit dem Por- 
traite Francesccfs, zeigt sich im Iievers der Sturz des Curtius in 
den Abgrund, mit der Umschrift: VNIVERSAE ITALIAE LIBEIRA 
TURI. Seiner erwähnt Bolzenthal in den Skizzen zur Kunstge- 
schichte S. 65. 
TillPlIlO, Beiname von E. Salmeggia. 
Taluchi, Architekt zu Turin, baute mit Juvara die Kirche S. Fi- 
lippo dzlselbst, welche 1356 der Vollendung entgegen ging. 
Tambour , 
Beiname 
van 
von J. 
der Does. 
Tamagini, Antonio, Bildhauer, einer der Künstler, welehe uxp 
1473 an der Verzierung der Fagaele der Carthause vor: Pavia Thßll 
hatten, man kann aber meint bestimmen, was er zu diesem reichen 
Bilder-schmucke geliefert hat. Sicher laanp maxrannehmen, dass 
mu- die tüehtigstexx Meister der Lombardei beruhen wurden. 
Tama ni Vincenzo 
2  9 
 San Gemxgnano seyn. 
soll 
der 
Familienname 
des 
Vincenzo 
da 
Tambunm, Glovanm Mama, Maler von Bologna, wurde um 
1590 geboren, und von P. Faceixn unterrichtet, bis er sich an 
G. Reni anschloss, dessen Kunstweise ihm fortan zur Richtschnur 
diente. Im Purticus der (lonventualexl und in der Nunziata delln 
Vitn zu Bologna sind Freseobildlehvon ihm, welche Sinn für An- 
muth verratllen. Dann stellte Ta urini aufzo Blättern die Künste 
und Handwerke dar, welche in Bologna geübt wurden. Diese Blät- 
ter hat F. Curti in Kupfer gestochen, unter einem eigenen Titel, 
auf welchem man liest: Nulla sine labore virtus, 'qu. fol. 
Dann soll "Pamburini selbst Landsclxalteli und Ansichten aus 
der Umgegexid von Rom radirt haben. Malpe sagt, dass auf die- 
sen Blättern: Gio. Ma. T. stehe. Auf ähnliche Weise sind einige 
der obenäenailnten Folge bezeichnet. Malpd will wissen, dass 
der Hiinst er zu Rom in hohem Alter gestorben sei. Im Jahre 
1660 war er noch thätig. - 
SGbaStianO, Cßclßur, 
Jahre fertigte er nach der 
Tamburini , 
In diesem 
lPisa. 
Fug. 
arbeitete um 1692 in 
Zeichnung von G. B.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.