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Taeschner ,
Christian.
Tafi ,
Andrea.
Ein Mann, v-velcher bei Licht die Feder schneidet. N. Ver-
kolje In. J. v. Taerlingh fe. 4.
Dieses Blatt ist sehr schön gearbeitet, und vielleicht nicht
das einzige.
Taeschner, Christian, Bildhauer,
18. Jahrhunderts in Dresden.
lebte
der
in
ersten
Illilfle
des
Taeuber ,
Johann
Martin ,
Tauber.
Taeubert; C311; Zeichner und Radirer, geb. zu Dresden 1735, war
Schiiler von Zingg, und widmete sich dem I,IHILISCiIOFISiIlIChC. lir
zeichnete viele sächsische und böhmische Gegenden, deren er auch
in Iiupfcr radirte. Seine 'l'hiitigkeit reicht bis 1820.
1) Vue de 1a Ville de Pirna et du chäteau Sonnenstcin. C,
'l'aeuberk fec., gr. qu. fel.
2) Der Neumarl-it in Dresden, qu. fol.
5) Die Ansicht des Bastei in Dresden, qu. ful.
4) Ansicht eines Dorfes bei Dresden, qu. fol.
5) Axisicht von Sachsenburg, qu. fol.
6) Ansicht von 'I'öplitz, qu. ful.
TaCÜhÜTÜ; Franz, Zeichner und llaclirer, der Bruder des Obigen,
WUPdC 1780 in Dresden geboren, und ebenfalls von Zingg unter-
richtet. Er fertigte eine grusse Anzahl von Zeichnungen, die mei-
stens Landschaften und Ansichten enthalten, theils in "Fusch, theils
in Aquarell ausgeliihrt. Dann hat er auch verschiedene Blätter
radirt. Dieser beiden Künstler erwähnt Linclner in seinem T11-
mhenbuche für Iiunst und Literatur im Königreich Sachsen. Dres-
den 1828-
1 ) Der Palfystein bei Stampfen, nach einer Skizze des Haupt-
manns Witzleben, schwarz und colorirt, qu. fol.
2) Das Felsenschluss Theben an der Donau, nach demselben,
qu, fol.
3) Verschiedene sächsische Ansichten, qu. fol.
Taeubert, GIISIQV, Zeichner, wahrscheinlich der Sohn des obigen
Künstlers, ist durch verschiedene Prospekte von Dresden und der
Umgehung bekannt. Er gab eine Sammlung solcher Blätter heraus,
an welchen auch der Vater Theil hat.
Tafllnger, Maler zu Wien, wird im Auktionskatalngc (lcs F13
A. Ziegler von Rupprecht, Bamberg 1327, erwähnt. Decker lithu-
graplxirte nach ihm das Bildniss des Fürsten Alexander von Hohen-
lolle, 4. Wir vermuthen darunter den älteren Damllgßl".
T35, Andrea, Musivarbeiter von Florenz, ist als derjenige zu be-
trachten, der clie byzantinische Kunstweise in TOSCHIIII ßinflibrte,
und selbst in (liGSClTX Style Arbeiten lieferte, die ihn in anz Im-
lien berühmt machten, ohne eigenthümlichcn Iiunstweräi zu be-
sitzen. Er war nicht Cimabuäs Schüler, wie Balclinucci behaup-
tet, Sondern ging in jungen Jahren imch Venedig, wo um 1209
(lcr Grieche Teoyhanes eine Schule gegründet hatte, aus welcher
mehrere liiinstler hervurgingen, die dann zur Verzierung der
St. Marliuslsirclie beilrngen. Andrea arbeitete selbst mit ihnen,
und schluss sich besonders an Apullunius an, welchen er durch
Geld uml Versprechungen nach Florenz zu gehen bewog, m,