Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1808590
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Tachmann , 
T adda , 
Francesco. 
mälden, und brachte sie in seinem Schlossc zu Versailles an. Ta- 
cheronifs Ilauptwerkc sind aber die emallen Fenster im Convcnte 
der Miuoriten zu Soissuns. Lenoir grachte Proben der Iiunst die- 
ses Meisters in das Musöe des monuments frangais, deren er in 
seinem Werke p. 50 erwähnt. 
Taßhmann; Fa Maler, war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhun- 
derts thätig. J. M. Bcrnigeruth stach nach ihm das Bildniss des 
Arztes D. VV. Pauli, und Wolfgang jenes von Ch. von Helwig. 
Taßhoney s. Taccone. 
Tack, Friederich, Maler zu Berlin, wurde qn1180_5 geboren, und 
an der Akademie der genannten Stadt hemngeblldet. Er malte 
Landschaften und Gcnrebiltlcr. 
TaCÜbbeT, Blumenmaler zu Paris, wird im Iiunstblatte 183g erwähnt, 
unter den Künstlern. deren Werke damals mit goldenen Medail- 
len beehrt wurden. Tacobbefs Bild, welches Blumen und Früchte 
vorstellt, wurde von der Civilliste angekauft. 
Tacomdes, (Saconides), Zeichner für Vasen aus der Fabrik von 
Tlepolemos. Bei den von Caudelori unternommenen Aufgraliun- 
gen in Volci (Gerhard, Rapport. Vulccnt. Ii. 180. 720. 73g) kam 
eine Schale mit seinem Namen in alten Charakteren zum Vor- 
schein, es steht aber darauf nicht Taconides, sondern Saconidea; 
ZAHONIAEZ EIPAJIEEN. 
Tacquesi, VIOBIII, Bildhauer und Stuccaturer, ein Schweizer von 
Geburt. war um 1805 in Rom Schüler von Cannva, und wurde 
da besonders vom portugiesischen Staats-Sekretär Soares begiin- 
stigct, der ihn mit sich nach Lissabon nahm. Er erwarb auch 
einige Basreliefs von Tacquesi, darunter solche, welche die vier 
Welttheile vorstellen. Ein Basrelief m Wachs schildert den Ein- 
zug Junufs in _Lissabon, wobei der Genius der _Rcvolution den 
Zug eriiffxlct, wie er au Raub und Gevialtlhat aneifcrt. Dann fer- 
tigte Tacquesi auch viele Ornamente nach der VVeise des Giu. da 
Udinc. Nach der Restauration kam der Künstler zweimal in Haft, 
und 1810 musste er Portugal verlassen. 
TBCUIIIO, GIOVHIIDI , Buchdrucker und wahrscheinlich auch Form- 
schneider, von Tridino gebürtig, war in Venedig thätig. Er druckte 
151i die Werke des Vitruvius, und zierte sie mit 155 Holzschnit. 
ten, die von ihm selbst herrühren könmen. 
Tüddü, FPSUCCSCO del, Bildhauer von Fiesole, aus der Familie 
der Ferrucci, wird von Ticozzi (Dict. degli artisti) und Valery 
(Voy. bist. et lit. III. 122) Battista genannt. Er arbeitete gewöhn- 
lieh in Porphyr, und erregte desswegen selbst ehe Bewunderung 
des Michel Angele, welcher wegen der Härte dieses Gesteins die 
schöne Porphyr-Schale in der Sala rotunda des Museo Pio-Cle- 
mentino nicht restauriren konnte. Das Mittel zur Bearbeitung des 
Porphyr soll ihm 1555 der Qrossherzog Cosmus I. von Toscanq 
mitgetheilt haben, welcher ein aus Kräutern destillirtes Wasser 
erfand, welches dem Eisen die zur völllgen Bezwingung diese; 
Gesteins nbthige Kraft ertheilte. Auf diese Erfindung macht V3- 
sari (Vite etc. Introd. I. 40) aufmerksam, und" auch einige neuere 
Schriftsteller (Fiorillo I. 460, dessen Iil. Sehr. II. U6, Beschrei-
        

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