Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1808545
Tabacßhettl, Johann Baytlst, nennt Bartgli (OPP, m01, I. Q.) 
einen niederländischen Bi dhnuer, ohne seine Lebenszeit zu be- 
stimmen. In der Kirche U. L. F. zu Creo (Montferrat) stellte er 
in vierzig kleinen Cnpcileil die Geschichte der heil. Jungfrau, des 
Heilandes und einiger Eiusidler dar. Auch in Varallu arbeitete 
er vieles. 
TIIbFJCCO, Bßrnardü, Bildhauer und Architekt von Bassano, lie- 
ferte viele Arbeiten für Kirchen, meistens Altäre und Denksteinc. 
Zu seinen Ilauptwerkexl gehört das Grabmal der Lucretia Cornaro 
Piscopia in S. Antonio zu Padua. Nach Verci starb dieser Künst- 
ler 1729, Prandolese lässt ihn 1727 sterben. 
Tabaries de Grandsaigne, Adolph, zehhner unä Malen. 
yvurde um 1785 zu Petit-Andely (Eure) geboren, und in_Par1s 
zum liiinstler hcrangebililet. Er widmete sich dem Unter-richte, 
fertigte aber iiberdiess viele Zeichnungen, welche histurische_Dar- 
stellungen, Tliiere und Landschaften enthalten. Sie sind mit de! 
Kreide oder in Wischmanier (in Pestumpe) behandelt. 
TillJCPlt, Hans und Wilhelm, Formschneicler, arbeiteten zu 
Nürnberg in der Werkstätte des Hans Burglunair , als dieser die 
beiden Prachtwerlie des Tlu-iumphwngens des Kaisers Maximilian 
und der Oesterreichischen Heiligen unternommen hatte. Auf der 
Rückseite einer der auf der k. k. Bibliothek in Wien aufbewahr- 
tcu l-Iulzplatten des ersteren steht der Name Haus Taherit. Von 
ihm könnte auch ein mit H. T. bezeichneter Holzschnitt seyn. 
welcher die Anbetung der Könige vorstellt. Das Zeichen steht 
links am Steine. H. 6 Z. 5 L., ißr. 14 Z. g L. 
Christ 5a t in seinem Mouogrammen-Lexicon, dass sich Holz- 
schnitte mit giesen Initialen finden, welche 1588 in Paris gedruckt 
sind. Damals hat Taberith wohl nicht mehr gelebt. 
Tilbßft, 1111935, Medailleur von Stettin, arbeitete in der ersten 
Hälfte bes 17. Jahrhunderts , hatte aber ebenso wenig Geschmack 
als Fertigkeit. Er schnitt Dcnkxnünzen für den Churfürsten von 
Brandenburg.  
Tabor, Alonso Nhguel de, Maler zu Madrid, hatte den Ruf 
eiues tüchtigen Künstlers. Er ahmte die Natur mit grosser Treue 
nach, und lieferte schätzbare Bilder in der Weise Murillcfs. Starb 
1758 im 80. Jahre. 
Taborda, Josä da Cunha, Maler, wurde 1766 zu Villa di Fun- 
däo in Portugal geboren, und von Joaquim Manoel da Rocha in 
der Zeichenkunst, so wie in der Malerei unterrichtet, worauf er 
unter Josö da Costa v Silva die Architektur zum Studium machte. 
Als Künstler von Talent wurde er 1788 zur weiteren Allßbllflllüg 
nach Rom geschickt, wo er jetzt in der Schule des Antnnin Ca- 
valucci alle jene Vorzüge erlangte, welche zu seiner Zeit einem
        

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