Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813488
uuvl"'l 
Torn , 
Nikolaus , 
Torniuli. 
'i'orneo, Baltasar, Bildhauer, war Schüler und Gehiilfe des Ga- 
spar Beccra. Er arbeitete mit dem Meister in den k. Palästen und 
in Pardu, wo man schöne Stuclinrbcitcn von ihm findet. Becera 
empfahl ihn in seinem 'I'cstamcntc 1508 dem Könige Philipp II. 
Zugleich vermachte ihm der Meister 25000 Maraveclis. C. BOILHU- 
dem gibt diese Nachricht.  
Übrnhill, 
Thurnhill. 
iilOPHiOlI, Francesco, Maler von Siena, ist nach seinen Lebens- 
vvrhiiltllissen unbekannt. Titi erwähnt eines Declienbilclcs in ei- 
nem Zimmer bei St. Maria (lella Vallicella in Boni, welches die 
liutziiclauxlg des heilt. Philippns Neri vorstellt. In den Kirchen 
zu Siena sieht man nach Titi ebenlalls Bilder von ihm. 
TUYTÜOH , LUCÜS, nennt Füssly einen Iiupferstechcr, von welchem 
sich ein Bildniss_ des Job. Georg Noestler, Vicc-Rectors der Uni- 
vcrsitiit von Pavxa (1664), finden soll. 
dfornioli, NIGOIO, Maler von Siena, war in der ersten Hälfte des 
17. Jahrhunderts thätig. Im öffentlichen Palaste zu Siena ist ein 
grazilises Bild von ihm, welches den heil. Victor mit St. Joseph 
vorstellt. In der Degana daselbst sah Lanzi eine Berufung des 
Zöllners Matthäus von Tornioli in Oel gemalt. "In S. Paolo zu 
Bologna sieht man zwei Gemälde von ihm, den Tod AbePs und 
den Iiampf Jalaolfs mit dem Engel vorstellend. Diese beiden Bil- 
der sind im Werke des Abbe S- Non Nr. 29  50. in Lavisma- 
nier gestochen. Um 1640 befand sich der Künstler in Boni, wo 
ihn der Cardinal Cerva beschäftigte. Auch in Turin hielt er sich 
einige Zeit auf. 
Dann übte Tornioli auch eine Iiunst, deren Erfinder sich 
.31. A. Vanni nennt. Er malte auf Marmor, und wusste die Far- 
hen so zu bereiten, dass sie den Stein einen Zoll tief durehdran- 
gen, und das Bild auf der Rückseite desselben durchscheinen lies- 
sen. Lunzi nennt ein auf solche VVeise gemaltes Bild der heil. 
Xl-rnnilaa. In den Lettere piLtoriehe I. 308. wird über diese Mal- 
weise henaehrichtet, bei (ielegenheit eines Artikels über Jakob 
Ilailly und Gio. Antonio Galli Spadarino. 
Dann ist dieser Künstler auch durch folgendes VVei-k bekannt: 
Aplvlausi festivi fatti in Kenia per elezzione di Ferdinando III. al 
llegno de Roniani dal Ser. Principe Dlauricie Card. di Savoia, de- 
svritti Al 5er. Franceseo eYEste Duea di Modena, da Luigi Man- 
zini. ln llonia appr. P.A.FRCClUI.II 1637,  Mit 12 Blättern nach 
den Zeichnungen von Orazio 'l'urinni und N. 'I'ornioli, qu. fol. 
Auf einigen Blättern steht: Nicol. 'l'cirniolus Pictor SGI". Pr. Card. 
a Sab. Inventur, woraus wir ersehen, dass Tornioli Hofmaler des 
Cardin-als war. Die Stiche sind von L. Qiamherlnno. 
TÜTÜÜ: Petrus ThQm; nennt Fiissly den Verfertigcr einer chlo- 
rirten Zeichnung mit "mehreren Figlirm] für ein Stanxmbuch. Mäu 
liest darauf: Petrus Thunx. 'l'ornn. Humhurgius amicitiae ergo A0. 
1587. Der Laune 'l'ornn könnte abgekürzt seyn. 
oder 
f1 
lholvo , 
Bernhard , 
Zuiclulcr 
und 
Bildhauer 
ZU
        

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