Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813433
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Ware 
Antonio. 
Fclice. 
Die Lebensgränzen dieses Meisters sind nicht genau zu lac- 
stimmen. Filssly lässt ilm nach Puzzo 1522 im 82. Jahre sterben. 
Diess ist in jedem Falle unrichtig, da er nicht ein Schüler des 
St. da Zevio. noch weniger jener des Liberale und Giorgionc hätte 
seyn können. Letzterer starb 15H, und damals war Torbixlo si- 
cher älnzr als ll Jnlire. Somit kann er auch nicht 1500 geboren 
seyn, wie wir im Cataliage (ler Münchner Plllällüülllßk von Dillis 
lesen. Letzterer lässt ihn 1581 sterben, wo er sicher schon lange 
nicht mehr lebte. 
Torbido: Marc AntÜniÜy Medaillour, war um 1610 in Rom tbä- 
tig. Seine Arbeiten sind von laciner Bedeutung. 
Torbido del Moro, Giovanni Battista, Giulio und Marco, 
gehören zur Familie der Angeli, und erscheinen unter diesem Namen. 
Torclesxllas, GEISPIIP de, Bildhauer und Architekt, war Schüler 
von A. Bcrrugnete. Er fertigte 1546 den Altar des heil. Anton in 
S. Benito zu Valladoliml, ein schönes Werk. C. Bermudez fand 
diese Nachricht im Archive des Klosters. 
TOTQHI, MEJGSIPO, auch Tonclli genannt, Maler von Parma, war 
Schüler von Correggio, und bei der Ausmaluxxg des lilustcrs von 
S. Giovmmi in Parma thiitig. Da mahc er mit F. M. Rnudnni 
nach Corrcggimfs Zeichnungen die Friese grau in Grau. Im Kreuz- 
gangc sieht man von ihm und M. A. Anschni einige Frcscubilder. 
Das Todesjahr dieses INIeRaters ist unbekannt. 
Torcula A'9 Maler, ist nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt. 
Er scheint indessen der Sohn des Stefano Torelli zu seyn, wel- 
eher 1740 in Dienste des Churfürsten von Sachsen trat. Dieser 
hatte einen Sohn, der bereits Proben eines schönen Talente: ge- 
liefert hatte, als er 1754 in Dresden starb. 
A. Torelli ist durch rndirte Blätter bekannt, die theils mit dem 
Namen, tlieils mit A. T. D. bezeichnet sind. Der letztere Buch- 
stabe bedeutet Dresden. 
1)'Ein junger Mann mit einer Fahne in der Linken an ein 
Säulenstiiel: gelehnt. Kniestiiek nach rechts, und schön ra- 
dirl. Am Steine steht: A. T. I). sc. H. 7 Z. 2 L., Br. ÖZ. 5L. 
TÜPCHI; CÜSÜTÜ, IMaler von Sarzqna, war Schiller von Gio. (le 
Vecchi, und nach Lanzi nur ein mittelmässiger Künstler. In S. 
Adriane zu Rom ist das ljlllüplilllllfblld von ihm, welches mehrere 
Heilige vorstellt. Dann hinterliess er auch mehrere Nlusivgemiilslc, 
wobei er sich der Zeichnungen von G. cle Vecchi und L1. dblrpini; 
hßdlßlltß. Starb zu Rum 1615 in hohem Alter. 
Torclli, Felice, Maler von Verona, machte unter Leitun (los S_ 
Prunati seine Studien, und besuchte auch einige Zeit Snlliruenaß 
Schule. Es finden sich viele Altarbildcr von ihm, die kräftig ge- 
malt, aber im Colorite nicht alle von gleichem Verdienste sind, 
Lanzi rühmt sein Bild des licil. Vincenz bei den Dominikaner-u 
in Faenza. Es stellt die Ileilung eines Besessexicxi dar, mit vielen 
ausdrucksvollenKöpfen und schönen Gruppen. 1m Dome zu Pisa 
 ist ebenfalls ein Altarbild von Turelli, welches die Erweckung 
Oines Kindes durch S. Rauieri vorstellt. Oben ist eine Gloria, von 
Luciai (Jasalixia gemalt. In S. Spirito zu Cesena sieht man drei
        

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