Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1808307
Swancvclt , 
I-ierman 
van. 
51 
vollendeten Pruhedrucli vor einigen Ueherarheitungen, 
besonders an den grussen Biiunien auf dem Felsen. Ab- 
drücke dieser Art sind wohl nur als einzig zu betrachten. 
U. lVlit der von Bartsch bestimmten Adresse: lierlnan van 
Swmicvelt Inventur fecit et cxeudit cum privilegiu lie- 
giiz. Höchst selten. 
III. Mit der Adresse: H, Bnnnart ex. an coq. 
Wir finden Abdrücke dieser Art auf 8 Gulden Ö Iiren- 
zer taxirt.  
IV. Die Adresse ausgeschliffen. Schlechte Abdrücke. 
H2) l. Der Eselu-eibcr. Er sitzt auf einem beladenen Esel und 
treibt einen zweiten vur sich her. Links vom sitzt eine 
Gruppe von drei Figuren unter Biiumcn, im Mittelgrunile 
sieht man am Fussc des Berges einige Hiiuser von Biilllhßll 
umgehen, und gegenüber, rechts des Blattes, ist der Hirt 
mit der SCllillihCCYdO. 
115) 2. Der Berg. Er erhebt sich rechts bis gegen den oberen 
Rand der Platte, ist mit lliiuxncxi und GQSKYkllIClIGIX besetzt, 
und in halber Höhe treibt ein Mann den Esel. Den Berg 
bespielt ein Fluss, der rechts vorn einen kleinen Fall bil- 
det. Links stehen zwei Männer mit Stechen. 
114) 5. Der grosse Wasserfall. Dieser fällt iin Grunde von dem 
hohen Berge ab. Isinlis vorn geht ein junger Bauer mit sei- 
nem NVcibe, in einiger Entfernung ein Bauer mit dem 
Biindel den entgegengesetzten Weg, und rechts treibt ein 
lYIann den Esel. 
115) 4. Die Baumgruppe. Sie besteht in drei Bäumen, die auf 
dem Felsen am Berge sich erhebend die Nlitte des Blattes 
einnehmen. Am Felsen sitzen zwei Männer, wovon der eine 
zu zeichnen scheint. Rechts vorn hat ein Reisender mit dem 
Hute Wasser aus dem Brunnen geschöpft, um zu trinhen. 
Links stehen zwei Miinner in Mänteln, und im Grunde 
treiben zwei andere einen beladenen liscl. 
1x6) Der Ziegenhirt am Ufer des Flusses. In Mitte des Vor- 
grundes weiden acht Ziegen am Ufer des Flusses, und links 
vorn sitzt der Hirt. Vor ihm steht ein Mann mit dem Sto- 
ehe und rechts geht ein Weib nach der Stiege eines Hauses 
zu. An diesem steht ein dichthelaubter Baum. Dieses sehr 
seltene Blatt ist leicht geiitzt, und weder mit der Nadel noch 
mit dem Stiehcl vollendet. H. 5 Z. 5 L. mit 5 L. Rand , 
Br. Ö Z- 1 L- 
Zweifelhafte Blätter, und solche, die mit 
Unrecht dem Swanevelt zugeschrieben werden. 
Bartseh beschreibt nur zwei Blätter, welche dem Swane- 
velt mit Unrecht beigelegt werden, B. Weigel, Suppl. p. 88. 
fügt aber noch mehrere andere bei, die mehr oder weniger 
an Swanevclt erinnern. 
1  7 ) Folge von verschiedenen Landschaften mit Figuren und 
Gebäuden, bezeichnet mit den Buchstaben A-- G, mit punls- 
tirten Linien und mit anderen Zeichen der Perspektive. U. 
 
Diese sieben Blätter findet man im Traktate über die 
Bialnrei von L. da Vinci mit Zeichnungen" von N. Poussin 
und Ch. Erraril; dann in der italienischen Ausgabe von lt. 
Trichet du Fresne, und in ilerfraziziisischeil Ausgabe von lt. 
4 a
        

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