Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1813064
sind agclnitektonische Ansichten und landsphaftlighe Darstellungen 
mit Fxguren. Auf der liuustausstellung 1m Natumallnuseum 1848 
sah man von ihm eine Ansicht von Andernach am Rhein. 
Tlte, Vvlulilm, Architekt zu London, machte seine Studien unter 
John Soane, und excellirte bald in allen jenen Wissenschaften, 
welche einen Bauhünstlcr ersten Ranges zieren. Hierauf bereiste 
er den Cuntinent, und hielt sich längere Zeit in Italien auf, wo 
er die architektonischen Denkmäler einer früheren elassischen Zeit 
zum Gegenstande genauer Forschung machte. Ins Vaterland zu- 
rüclagekehrt fand er auch bald Gelegenheit, sein Talent zu zeigen. 
Die vielen Entwürfe, welche er für öffentliche und Privatgehiiude 
ausführte, liessen einen in der classischen-Architekturvollkommen 
erfahrnen Künstler erkennen, und es wurde ihm bald eines der 
griissten Bauwerke übertragen, welche die Stadt London zieren. 
Es ist diess die nach Tltes Plan erbaute neue Borse, da die alte 
den 10. Jänner 1558 ein Raub der Flammen wurde. Sie wurde im 
dreizehnten Jahre der Regierung der Königin Elisabeth erbaut, 
und im achten Jahre der Regierung der Königin Victoria stieg die 
neue Börse empor. Dieser Prachtbau (295X 175 F.) ist im 13135- 
sisch römischen Style geführt. An der westlichen Seite erhebt sich 
ein 90 F. breiter und 70 F. hoher Portilaus, und an der Süd- und 
Nordseite ziehen sich corinthische Säulenreihen hin. Der mittlere 
Theil der Ostseile wird aber durch den 160 F. hohen, hässlichen 
Thurm verunstaltet, der mit den antiken Formen einen seltsamen 
Contrast bildet. Der Versammlunässaal, ein Parallelugranun von 
170 F. Länge, enthält einen Siiu engang im dorisehen Styl. lin 
liunstblatt 1844 S. 416 ist dieses Gebäude beschrieben. 
Tite ist Präsident des Ruyal Institute uf british Architects. 
Tllißl, Conrad Vvllllßlm , Architekt, geb. zu Potsdam 1754, war 
Schüler von Gontard und Maxiger, und begab sich dann zur weiteren 
Ausbildung nach Paris. Nach SCll1OfllüClsliClll' wurde er beim Bau- 
Bureau in Potsdam angestellt, aber bald darauf nach Berlin be- 
rufen, um dem Hofbauamte seine Iiunst zu weihen. Er fertigte 
in dieser Eigenschaft viele Entwürfe, die bei den königlichen Bau- 
ten zur Ausführung kamen. 1m Jahre 1788 wurde er k. preussi- 
scher Ober- Hufbaurath, und in einer Reihe von Jahren erstreckt 
sich seine Thiitigkeit. Er fertigte viele schöne Entwürfe zu Ge- 
bäuden und IYIunumenten, in genauen Grund- und Aufrissen und 
Durehschnitten, wovon aber nur wenige zur Ausführung kamen, 
da der berühmte Schinkel das höhere Feld der Architektur be- 
hauptete, und in einem höheren Grade zum Künstler berufen war, 
als Titel, dessen Anfänge noch in die Zeit des Verfalls hinaufrei- 
chen. Er starb zu Berlin 1852. 
Titel , Vvllhelm, Maler, geb. zu Boltenliagen bei Greifswalde 1732, 
war Schüler von Quistorp in der genannten Stadt, und begab sich 
dann zur weiteren Ausbildung nach Dresden. Er besuchte hier 
die Akademie, um sich der Historienuialerei zu widmen, ging dann 
zu gleiehcm Zwecke nach Wien, und von da aus nach Florenz, 
wo der Künstler viele Jahre lebte, theils mit dem Unterrichte, Lheils 
mit der Purtraitmalerei bescliiiftiget. Er lebte da mit den vorzüg- 
liclisten Künstlern in Verbindung, auch mit Canova in freund. 
schaftlichenl Verhältnisse. llll Iiuustblatljöög. Nr. 78. gab er einen 
interessanten Beitrag zur Biugraphie dieses Künstlers. Nach Sei. 
ner Rückkehr aus Italien liess er sich in Stralsund nieder, wo m: 
um 1332 viele Bildniisc malte. Im Jahre 1328 erscheint Titel als
        

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