Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1812932
5M 
Tischbein , 
Johann 
Heinrich. 
Eigenhändige.Rndirungen. 
Tischbein hat mehrere seiner Bilder in Kupfer radirt, und 
auch in dieser Manier eine freie Hand bewiesen. 
1 ) Abraham Gotthuld Iiästner, Professor in Göttingen. In Kreide- 
manier, 12- 
2) Die Auferstehunvr Christi, nach dem Gemälde der St. Mi- 
cliaelskirche in läamburg. J. H. Tischbein pinx. et sc. 1705. 
Gut radirt. gr. fol. 
5) Tlietis und Achilles. J. H. Tischbein p. et sc. 1757. Nach 
dem Bilde in Weissenstein, fol. 
4) Menelaus und Paris. Nach dem Bilde im Weissenstein. Id. 
p. et sc. 1757, ful. 
5) Venus und Cupido unter dem Zelte schlafend, J. H. Tisch- 
hein inv. et fecit, qu. 4. 
6) Amor helslngt sich bei der Venus über den Stich der Biene. 
J. H. Tisclibein inv. et fecit, qu. 4. 
7) Herkules bei Omphale spinnend, mit einem reichen land- 
schaftlichen Grunde. J. H. Tischbein inv. et f. Das Haupt- 
blatt des Meisters, die erste Idee zum Bilde in der Gallerie 
zu Cassel und geistreich radirt, gr.  
8) Zephyr und Flora. Id. inv. et fee. qu.  
g) Die Hoffnung, sitzende Frau mit dem Anker in der Linken. 
Ohne Namen, aber dem Tischbein sen. beigelegt, gr. S. 
10) Drei Frauen im Bade, zwei im Wasser, die dritte bereit in 
selbes zu gehen. Im Grunde Landschaft. Tisehbein inv. et 
fe. Aquaforti, (i.  
Im ersten Drucke liest man: J. H. Tisehlaein inv. 
u) Zwei Mädchen im Garten am Monumente, wie sie sich den 
Kopf mit Blumen schmücken. Ohne Namen, qu.  
12) Ein Hirt, welcher der Hirtiil seine Liebe erliliirl. Mit leich- 
tem landschaftlichen Grunde. J. H. Tisehbeiii inv. et fec. gr. 4, 
15) Der unter dem Baume schlafende Hirt, wie ihn die Hirlin 
leise weckt. Id. inv. et f. qu. 4. 
Tischbein, Johann Heinrich lb, Maler und llatlircr, der jiin- 
gare dieses Namens, wurde 1742 zu l-layna gaboreit, wo sein Va- 
ter Juli. Conrad Schreiner war. Er stand unter Leitung Seines 
 leichnamigen Oheims, verlegte sich aber aul; die Lantlschafts- und 
ähierinalerei. Hierauf unternahm er eine Reise nach Holland, sah 
sich auch in verschiedenen Gegenden Deutschland um, velrweilte ein 
Jahr in Italien und in der Schweiz, und wurde dann 1775 Illspek- 
tur der Gallerie in Cassel. Seine Oelgemälde scheinen nicht sehr 
zahlreich zu seyn, da sich der Künstler viel mit der Aßlzlillfläll bc. 
schäftigte. Er suchte verschiedene Manieren nachzuahmen. Da; 
Resultat machte er in einem Werke bekannt, unter dein Titel; 
Kurzgefasste Abhandlung über die Aetzltunst. lVIit 84 selbst gciilz- 
ten Blättern. Cassel 1790, k]. fol. Er machte aber schon 1735 
eine Folge von 12 Blättern bekannt, als Proben in verschiedenen 
Manieren. Sein radirtes VVerk beläuft sich nach Ilost auf uuge- 
fahr 134 Blätter, xiacli Agricola, Berg-heim, Both, Eclthout, Hii-r. 
IYI. de Jonghe, Roos, Oudry, Ptazetta, Pforr, Folter, Rembrandt, 
Teniers u. a. Auch nach Juli. Heinrich Tischbein sen. radirte n. 
Mchreres, so wie nach eigenen Zeichnungen. G. A. Liebe stach 
nach seiner Zeichnung 1781 das Bildniss desfrofessors Iiaslner, 
wg C, Mayr jenes der Landgrafen Wilhelm VIII. von Hessen, G_ 
W. Weise mehrere Ansichten und Landschaften, darunter zwei 
Ansichten des Schlosses NVeissenstein. W. C. de Mayr eine andere,
        

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